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Mittwoch, 2005-06-08

Hoffmanns neuer Gegner

Paolo Vidoz – "Der Gladiator"

Paolo Vidoz, der Bronzemedaillengewinner von Sydney, wechselte im Januar 2001 ins Profilager. Seine Schlagstärke machte den 1,91 großen Schwergewichtler bereits ein Jahr später zum Italienischen Meister. Mittlerweile stand der "Gladiator", wie er sich selbst nennt, 20mal als Profi im Ring - seine Bilanz: 18 Siege, davon 12 durch K.o.

Paolo Vidoz
Seitdem musste sich Vidoz zweimal geschlagen geben. Vor drei Jahren unterlag er dem US-Amerikaner Zuri Lawrence in den USA nach Punkten.
Seinen schwersten Kampf verlor er jedoch durch technischen Knockout. Im Oktober 2004 machte er Nikolai Valuev über neun Runden das Leben schwer, bis ihn der 2,13-m-Hüne mit einem sauberen Aufwärtshaken auf die Bretter schickte. "Valuev musste wirklich hochkonzentriert boxen. Vidoz ist ein Spitzen-Mann, der viel austeilen aber auch einstecken kann", sagte Valuevs Trainer Manuel Gabrielan auf der anschließenden Pressekonferenz. Wie viel Vidos wegstecken konnte zeigte erst die ärztliche Untersuchung nach dem Kampf – die Diagnose: Kieferbruch.

Nikolai Valuev und Paolo Vidoz 9.10.2004 Messehalle, Erfurt
Bereits ein halbes Jahr später stand der 34-jährige Kämpfer wieder im Ring. Vor heimischer Kulisse in Bergamo/Italien drehte er den Spieß um. Der Litauer Mendauga Kulikauskas war nach drei Runden mit seinem Latein am Ende und Vidoz wieder im Geschäft.
In Kempten am 11. Juni will der er gegen Timo Hoffmann da anschließen, wo er in Bergamo aufgehört hat: "Der Europameistertitel ist eine große Herausforderung. Mein Training verlief reibungslos, und ich rechne mir gute Chancen aus."

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