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Hoffmann vs. Solomons
Manfred Wolke sieht Timo Hoffmanns Entwicklung mit einem guten Gefühl
Timo Hoffmann
Wenn das Gespräch auf Timo Hoffmann kommt, macht Manfred Wolke einen zufriedenen Eindruck. "Der Junge hat sich gut entwickelt", sagt der Coach über seinen Schützling. "Ich freue mich sehr über ihn. Er hat einen innerlichen Wandel vollzogen, ist disziplinierter sich selbst gegenüber geworden und arbeitet hart."
Wie auch in den vergangenen Wochen. Im Gym in Frankfurt (Oder) quälte sich der 2,02 Meter große Hüne täglich – immer mit Blick auf den nächsten großen Kampf, der ihn am 3. Juni in der 10.000 Besucher fassenden TUI Arena in Hannover erwartet. Im über acht Runden angesetzten Schwergewichts-Fight trifft der 31-Jährige auf den Südafrikaner Miyan Solomons. Während sein Gegner auf acht Siege in zehn Kämpfen verweisen kann, die er sieben Mal durch K. o. für sich entschied, steht Hoffmann vor seinem nunmehr 40. Kampf. Bislang verließ er 33 mal als Sieger den Ring, 19 mal davon durch K. o., musste aber auch Niederlagen einstecken wie etwa gegen Vitali Klitschko und Paolo Vidoz.
Manfred Wolke
"Seitdem ist viel passiert, und ich bin mir sicher, dass wir in Hannover einen großen Kampf sehen werden", gibt sich sein Coach siegessicher. Für Wolke ist es der dritte Kampf, auf den er Timo Hoffmann vorbereitet. Am Verteidigungsverhalten wurde gearbeitet und auch die Schlagtechnik verbessert. Vor allem aber war da die Arbeit im Kopf, die sich auszahlt. "Er hat seitdem einen Sprung gemacht", sagt der Trainer. "Er ist langfristiger im Denken geworden und weiß, was er schaffen kann. Als Coach hab ich inzwischen ein sehr gutes Gefühl."









