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Donnerstag, 2007-11-15

Hoffmann im Interview

Vor der WBO-Intercontinental Meisterschaft in Magdeburg

Am 17. November wird Timo Hoffmann in der Magdeburger Bördelandhalle Alexander Dimitrenko herausfordern. Von der Papierform her scheint die Favoritenrolle vor dem Kampf um die WBO-Intercontinental Meisterschaft klar verteilt. In 26 Profikämpfen blieb der Titelverteidiger aus der Ukraine bisher ungeschlagen. In den Weltranglisten der führenden Boxverbände wird Dimitrenko im Gegensatz zu seinem Herausforderer durchweg in den Top-15 geführt. Bei der WBO belegt der 25-jährige Schützling von Trainer Fritz Sdunek derzeit sogar Position zwei. Hoffmann, der in 42 Profikämpfen fünf Niederlagen kassierte, werden fast durchweg geringere Siegchancen eingeräumt. Die Quoten einiger internationaler Anbieter für Onlinewetten bestätigen das. Doch trotz aller Unkenrufe, Timo Hoffmann wird versuchen, seine Chance in Magdeburg zu nutzen.

Schwergewichtler Timo Hoffmann hat in Magdeburg nichts zu verlieren
Herr Hoffmann, gibt es bei Ihnen eigentlich eine bestimmte mentale Vorbereitung vor einem Kampf?

Timo Hoffmann: Nein, davon halte ich nicht sehr viel. Ich bin, wie ich bin.
Mit einem Sieg gegen Alexander Dimitrenko würden Sie wieder in die Top-15 der Schwergewichts-Weltranglisten vorstoßen. Was würde im Falle einer Niederlage passieren?
Timo Hoffmann: Über diese Frage mache ich mir im Moment keine großen Gedanken. Für mich ist der Kampf gegen Alexander Dimitrenko wie jeder andere auch. Da wird es keine großen Überraschungen geben: Ich setze auf meine gute Führhand und die starke Schlaghand. Ich habe einen bestimmten Stil, der lässt sich mit 33 Jahren nicht mehr großartig ändern. Mit dem versuche ich, erfolgreich zu sein.
Wie wird Dimitrenko gegen Sie boxen?
Timo Hoffmann: Auch da wird es wahrscheinlich keine Überraschungen geben. Wir sind beide über zwei Meter groß. Da boxt man lang, mit guter Schlaghand, und versucht, den Gegner ins Leere laufen zu lassen.
Könnte sich der Fight zu einer Art Ringschlacht entwickeln? Ihre Stile sind ja recht ähnlich…
Timo Hoffmann: An mir soll es nicht liegen. Dennoch, wir reden hier von einer sportlichen Auseinandersetzung, nicht von einem Hass-Duell.
Wie verlief Ihre Vorbereitung bei Ihrem Trainer Uwe Schuster in Halle (Saale)?
Timo Hoffmann: Ich habe die Trainingsphase krankheitsfrei überstanden. Ab und zu hatte ich ein paar muskuläre Probleme, doch das ist während einer harten Vorbereitung nicht ungewöhnlich. Beim Kampf um die WBO-Intercontinental Meisterschaft wird davon nichts mehr zu spüren sein. Ich habe sehr hart trainiert und nehme die Aufgabe sehr ernst. Doch das dürfte bei so einem Kampf wohl selbstverständlich sein.

In Magdeburg gegeneinander: Alexander Dimitrenko und Timo Hoffmann
Wie sehr fiebern Sie der Aufgabe in Magdeburg entgegen?
Timo Hoffmann: Ich werde häufig auf den Kampf angesprochen. Viele Menschen wünschen mir Glück. Ich bin dankbar für diese Chance. Für mich ist das ein großer Kampf. Doch ich steige nicht als Favorit in den Ring. Deshalb habe ich nichts zu verlieren. Im Moment bin ich noch sehr ruhig. Zwei Tage vor dem Kampf werde ich dann langsam nervöser.
Fotos: UBP