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Montag, 2002-09-30

Hoffmann: Furioser Erfolg

Timo Hoffmann verteidigt IBF-Intercontinental Meisterschaft und bestätigt Aufschwung der letzten Monate

Timo Hoffmann aus Eisleben verteidigte am Samstagabend in der Stadthalle Zwickau seinen IBF-Intercontinental Titel durch einen eindrucksvollen technischen K.o.-Sieg gegen den Amerikaner Dick Ryan. Ringrichter Heinrich Mühmert aus Dinslaken brach das einseitig gewordene Aufeinandertreffen in der achten Runde zu Gunsten des Schützlings von Trainer Manfred Wolke ab, nachdem Hoffmann seinen Kontrahenten unter dem Jubel der begeisterten Zuschauer erneut mit einem Schlaghagel eingedeckt hatte.
Der 28-jährige Intercontinental-Champion begann furios. Gleich nach Beginn des Kampfes drängte der deutsche Schwergewichtler seinen amerikanischen Gegner Ryan zurück und brachte eine Vielzahl von Händen ins Ziel, die durchaus Wirkung hinterließen. Auch in der Folge traf Timo Hoffmann seinen Herausforderer an Kopf und Körper immer wieder schwer, musste aber zunächst noch vor den Schlägen von Ryan auf der Hut sein. Bereits in den ersten Runden lag ein vorzeitiges Ende in der Luft, aber der 35-jährige Amerikaner gefiel durch enorme Nehmerqualitäten.
Im Laufe des Kampfes verstand es der Schwergewichtler aus dem Sauerland-Team immer wieder seine starke und äußerst wuchtig wirkende Rechte durch das Deckungszentrum seines Kontrahenten hindurch ins Ziel zu bringen. Dieser versuchte zeitweise im Infight zu punkten, konnte aber keine entscheidenden Akzente setzen. Ab der siebten Runde wirkte Timo Hoffmann lockerer. Dieses führte dazu, dass er im achten Durchgang erneut förmlich explodierte und eine Schlagkombination mit einer Rechten abschloss, ehe Ringrichter Mühmert dazwischenging und den Kampf beendete.
Hoffmann erzielte mit dieser furiosen Leistung seinen 26. Sieg im 28. Profikampf. Erneut unterstrich der Schwergewichtler damit seine Ambitionen, für größere Aufgaben zur Verfügung zu stehen. Auch in der Weltrangliste dürfte der von Manfred Wolke gecoachte Athlet um ein erhebliches Stück nach oben gerutscht sein. Nach dem Kampf sagte der 28-Jährige: "Ich wollte der erste Boxer sein, der Ryan zu Boden bringt. Dies hat leider nicht geklappt, und ich war erstaunt, wieviel Ryan einstecken konnte. Mit meiner Leistung kann ich aber sehr zufrieden sein." Für den 35-jährigen Amerikaner war es die siebte Niederlage im 70. Profikampf.