Huck lässt es krachen!
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Hoffen auf WM 2007
Deutsche Boxer in EM-Finals nur Zuschauer
Deutschlands Box-Amateure sind bei Finals von Europameisterschaften am Sonntag in Plowdiw/Bulgarien zum ersten Mal seit 43 Jahren nur Zuschauer gewesen. Schwergewichtler Alexander Povernov aus Gifhorn verhinderte mit seinem dritten Rang wenigstens das
totale Desaster: die erste medaillenlose EM seit der Premiere im Jahr
1925. Povernov war der einzige aus dem ohnehin nur sechsköpfigen
Aufgebot, der die Erwartungen erfüllte. Der 28 Jahre
alte WM-Dritte boxte sich zu seiner ersten EM-Medaille durch und fand
im Halbfinale in Vizeweltmeister Roman Romantschuk
(Russland) seinen Meister. "Die Russen waren bei dieser EM einfach dominierend", befand auch Sauerland-Sportdirektor Hagen Doering, der mit vor Ort war. "Die Deutschen haben zwar schlecht abgeschnitten, allerdings war auch das Gesamtniveau nicht das beste." Die Russen brachten alle elf Kämpfer ins Finale. Das war in der EM-Geschichte zuvor noch keinem Verband gelungen. "Es wurde erneut deutlich, dass unser zweiter Anzug nicht sitzt", befand Helmut Ranze, Sportdirektor des Deutschen Boxverbandes. Für Andreas Propp (Hockenheim/Feder),
Konstantin Buga (Berlin/Mittel), Ronny Beblik (Chemnitz/Halbfliegen)
und Robert Woge (Halle/Saale) endete die EM gleich nach ihren ersten
Auftritten. Leichtgewichtler Artur Schmidt (Marl-Hüls) kam wenigstens
noch ins Achtelfinale.









