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Donnerstag, 2004-04-29

Hill zählt auf Erfahrung

Mit 40 Jahren kämpft Virgil Hill noch einmal um die WBA-Weltmeisterschaft

Eigentlich sollte Virgil Hill schon am 17. April in New York zu einem weiteren WM-Fight in den Ring steigen. Doch wegen einer Schulterverletzung sagte er den Kampf um die WBA-WM im Cruisergewicht gegen Titelverteidiger Jean-Marc Mormeck ab. Das Aufeinandertreffen wurde auf den 22. Mai verschoben. Als Austragungsort ist das südafrikanische Spielerparadies "Carnival City" in Brakpan vorgesehen.
Hill ist zuversichtlich, dass er sich an diesem Abend noch einmal in Höchstform präsentieren kann. "Meine Schulter schmerzt. Gleiches gilt für Hüfte und Knie. Das ist eben der Preis, den man zahlt, wenn man älter wird. Doch man hat mir gesagt, nach der weiteren Behandlung werde ich rechtzeitig wieder zu hundert Prozent fit sein", erklärte der 40-Jährige gegenüber der Internetseite TalkingBoxing.com.
"In anderen Bereichen läuft die Vorbereitung sehr gut. Nur durch die Verletzungen waren wir noch nicht in der Lage, mit dem Sparring zu beginnen. Doch in ein paar Tagen wird es hoffentlich möglich sein, damit anzufangen. Erstmals seit langer Zeit habe ich wieder großen Spaß am Training", fuhr Hill fort.
Der Cruisergewichtler stand gegen seinen nächsten Kontrahenten schon einmal im Ring. Im Februar 2002 nahm der Franzose Jean-Marc Mormeck in Marseille dem vorherigen Titelträger Hill den WBA-Gürtel durch einen technischen K.o.-Sieg in der neunten Runde ab. "Mormeck stieg in dieser Nacht in Höchstform in den Ring. Ich brachte hingegen nur eine mäßige Leistung. Aus welchem Grund auch immer, ich war einfach nicht in der Lage, gut zu boxen", erzählte der 40-jährige Amerikaner rückblickend.
"Mormeck ist in dem, was er tut, sehr gut. Er übt Druck aus und kommt geradewegs auf dich zu", weiß der Herausforderer um die Stärken des WBA-Champions. Doch Hill zählt in dem Rückkampf auf seine Größenvorteile und auf die unbestrittene Erfahrung aus zahlreichen WM-Fights im Halbschwer- und Cruisergewicht.