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Freitag, 2002-05-17

Hide in Schwierigkeiten

Ehemaliger WBO-Champ soll an einem Kidnapping beteiligt gewesen sein

In großen Schwierigkeiten und Problemen mit dem Gesetzt befindet sich offenbar der ehemalige Schwergewichtsweltmeister der WBO, Herbie Hide. Der Engländer, der im September 1998 den WBO-Titel durch technischen K.o. in Runde zwei gegen Willi "De Ox" Fischer aus Frankfurt gewann, verlor seinen Titel im Juni des Folgejahres an den Ukrainer Vitali Klitschko, dessen Bruder Wladimir mittlerweile Champion der WBO ist.
Dem 30-Jährigen wird vorgeworfen, am Samstagnachmittag an einem versuchten Kidnapping in Norwich beteiligt gewesen zu sein. Daraufhin wurde der Brite erst einmal in Haft genommen. Zusammen mit einem Komplizen soll er eine Frau bedroht haben. Dabei soll er in Besitz einer Schrotflinte gewesen sein.
Beide Männer werden jetzt erst einmal sieben Tage in Haft verbringen müssen. Danach, am 20. Mai, soll es vor Gericht eine Anhörung geben. Simon Nicholls, Hides Rechtsbeistand, scheint nicht mit schweren Folgen für den Schwergewichtler zu rechnen und sagte, dass Herbie Hide großes Vertrauen ins britische Rechtssystem habe.
Als Profiboxer brachte es der von John Fashanu und Derek Will gemanagte "Dancing Destroyer" auf 32 Siege in 35. Kämpfen. In seinem letzten Kampf im September vergangenen Jahres musste er allerdings gegen Joseph Chingangu aus Sambia seine dritte Niederlage hinnehmen. Er unterlag, wie gegen Vitali Klitschko, bereits in der zweiten Runde gegen seinen 35-jährigen Kontrahenten.