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Montag, 2004-10-04

Heute vor 14 Jahren:

Axel Schulz gab am 5. Okt. 1990 sein Profidebüt

Mit elf Jahren beginnt Schulz seine Laufbahn im Boxsport. Er boxt für SK Vorwärts Frankfurt/Oder. Die DDR-Jugendmeisterschaften gewinnt er vier mal hintereinander.
Bei den Europameisterschaften 1986 in Dänemark holt er sich den Juniorentitel im Halbschwergewicht und wird 1988 DDR-Meister im Schwergewicht. Sein Trainer war zu diesem Zeitpunkt bereits Manfred Wolke.
Mit Silber bei den Europameisterschaften 1989 in Athen und Bronze bei der Weltmeisterschaft in Moskau schaffte Schulz den internationalen Durchbruch.
Nach 98 Amateurkämpfen wird Schulz 1990 Profi im Boxstall von Wilfried Sauerland. Auftakt ist am 5. Oktober 1990 der Kampf gegen George Ajio. 1992 setzt er sich in Kassel gegen Bernd Friedrich durch und wird deutscher Meister im Schwergewicht. Im selben Jahr kämpft er gegen den Briten Henry Akinwande um den vakanten Europameistertitel. Dieser Kampf endet mit einem Unentschieden, den Rückkampf im Frühjahr 1993 verliert Schulz nach Punkten.
1995 fordert er den 46-jährigen Weltmeister George Foreman heraus und verliert umstritten nach Punkten. Im Dezember desgleichen Jahres boxte Schulz erneut um den inzwischen vakanten WM-Titel. Diesmal gegen den Südafrikaner François Botha. Der Deutsche unterlag in diesem Kampf. Doch Botha wurde kurze Zeit später des Dopings überführt, und das Ergebnis des Kampfes wurde nach einem Protest und einer Klage annulliert.
Im Sommer 1996 erhält Schulz seine dritte Chance, nach Max Schmeling als zweiter deutscher Boxer Weltmeister im Schwergewicht zu werden. Er konnte sich jedoch nicht gegen den Amerikaner Michael Moorer durchsetzen.
1997 folgten Siege gegen den Amerikaner Jorge Valdes und den Iren Kevin McBride, 1998 gegen den Briten Julius Francis und den Amerikaner Richard Mason.
Nach einer K.O.-Niederlage gegen den Ukrainer Wladimir Klitschko beendete Schulz seine Karriere mit einer Bilanz von 25 Siegen, fünf Niederlagen und einem Unentschieden in 31 Kämpfen.