Kessler legt Green schlafen
Däne landet Hammer-K.o. gegen ehemaligen Super-Six Teilnehmer
Wiegen Kopenhagen
Sowohl Kessler als auch Green im geforderten Gewichtslimit
Hernandez: WM-Sieg trotz Handbruch

Hernandez siegte trotz gebrochener Hand (Foto: Photo Wende)
IBF-Cruisergewichts-Weltmeister möchte dennoch schnell in den Ring zurück
Riesenpech für Yoan Pablo Hernandez (26-1, 13 K.o.´s)! Am Samstag siegte der IBF-Weltmeister im Cruisergewicht erneut gegen Ex-Champion Steve "USS" Cunningham, setzte sich mit einer Glanzleistung in der Fraport Arena in Frankfurt einstimmig nach Punkten durch. Doch wenig später folgte die Ernüchterung. Der 27-jährige Wegner-Schützling ließ sich am Montagmorgen routinemäßig untersuchen, da seine Schlaghand noch geschwollen war. Die bittere Diagnose: Der Mittelhandknochen ist gebrochen. Bereits am Dienstag musste sich der Rechtsausleger deshalb einer Operation unterziehen. "Im Kampf selbst hat sich Pablo nichts anmerken lassen. Ich denke, man muss seine Leistung vom Samstag jetzt noch höher einschätzen", lobt Erfolgstrainer Ulli Wegner.
Hernandez selbst, der seinen Gegner in der vierten Runde gleich zweimal zu Boden geschickt hatte, spürte den Schmerz natürlich. "Direkt danach ist es passiert. Als ich in die Ringecke zur Rundenpause ging, merkte ich, da ist etwas nicht in Ordnung", so der IBF-Weltmeister. "Aber beim Boxen ist es nicht ungewöhnlich, dass man Schmerzen in den Händen hat. Und es kam schon öfter vor, dass mir die Schlaghand nach einem Kampf wehtat." Die Verletzung wird den Cruisergewichtler nicht allzu lange außer Gefecht setzen. "Mit dem Lauftraining kann ich sofort wieder beginnen. Die linke Hand muss etwa sieben Wochen lang geschont werden. Dann kann man sie langsam wieder belasten. Deshalb will ich auch möglichst schnell in den Ring zurück", so Hernandez.
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