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Montag, 2003-06-02

Henry Akinwande siegreich

Henry Akinwande mit starker Leistung gegen Timo Hoffmann

In der Brandenburg-Halle in Frankfurt (Oder) standen sich am Samstagabend der deutsche Schwergewichtler Timo Hoffmann (28) und Henry Akinwande aus Großbritannien gegenüber. Im Kampf um die IBF-Int.-Intercontinental Meisterschaft siegte der Brite nach Punkten und brachte dem Schützling von Trainer Manfred Wolke somit die dritte Niederlage in seinem 30. Profifight bei.
In dem von Ringrichter Beat Hausamman aus der Schweiz geleiteten Fight versuchte Timo Hoffmann gleich zu Beginn, das Aufeinandertreffen mit seiner linken Führhand zu bestimmen. Doch auch sein 37-jähriger Kontrahent präsentierte sich von Anfang an hellwach und glänzte selbst durch einige gute Aktionen. Dabei verstand es der erfahrene Akinwande immer wieder, geschickt das Tempo aus den Aktionen seines Konkurrenten zu nehmen.
Während Timo Hoffmann Probleme hatte, seinen Gegner mit der rechten Schlaghand zu treffen, präsentierte sich dieser hingegen stets brandgefährlich. Auch wenn der deutsche Schwergewichtler seinen Widersacher von der Ringmitte aus zurückdrängte, sprach die Schlagfrequenz eher für den in den USA lebenden Athleten.
Ab dem siebten Durchgang wurde das Geschehen im Ring abwechslungsreicher, denn Timo Hoffmann fand jetzt häufiger sein Ziel. Dennoch wich sein Gegenüber immer wieder geschickt aus und ließ entsprechend wenig Treffer zu. In der zehnten Runde wurde es nach einer schweren Rechten von Hoffmann für Akinwande kurzzeitig gefährlich, doch der Brite überstand auch diese schwere Phase und siegte am Ende mit 2:1-Punktrichterstimmen.
Damit feierte Henry Akinwande seinen 44. Sieg im 47. Ringgefecht als Boxprofi. Dem stehen zwei Niederlagen und ein Unentschieden gegenüber. "Akinwande war ein verdienter Sieger. Der Sieg für ihn ist in Ordnung. Er hatte die Erfahrung von 46 Kämpfen. Ich war heute noch nicht so weit, einen wie ihn schlagen zu können. Aber ich bleibe dran und verspreche, ich komme wieder", sagte der unterlegene Hoffmann nach dem Aufeinandertreffen.
Auch Trainer Manfred Wolke schloss sich in der dem Kampf folgenden Pressekonferenz den Worten Hoffmanns an. "Timo hat sich vielleicht zu sehr unter Druck gesetzt, weil er um die Bedeutung des Kampfes wusste. Henry Akinwande hat das wunderbar gemacht und die Schwächen von Timo aufgedeckt. Trotzdem hat sich Timo sehr bemüht und versucht zu kämpfen", äußerte sich der Trainer nach dem Ringgefecht.