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Sonntag, 2008-12-07

Helenius erneut erfolgreich

Sieg für Robert Helenius - Amin Asikainen unterliegt Khoren Gevor

Fünfter Sieg im fünften Profikampf für Robert Helenius! Der 24-jährige Schwergewichtler setzte sich am Freitagabend in der Hartwall Arena in Helsinki, Finnland, mit einem einstimmigen Punktsieg über sechs Runden gegen den gleichaltrigen Litauer Remigijus Ziausys durch.

"Nordic Nightmare" Robert Helenius erboxte in Finnland den nächsten Sieg
Dabei beherrschte Helenius, der einen finnischen und einen schwedischen Pass besitzt, das Geschehen im Ring deutlich. Immer wieder schlugen die linken und rechten Hände am Kopf von Ziausys ein, der selbst kaum gefährliche Aktionen für sich verbuchte.
Der defensiv eingestellte Kämpfer aus Litauen verstand es immer wieder, sich aus brenzligen Situationen zu befreien, so dass Helenius letztendlich ein vorzeitiger Sieg verwehrt blieb. Den klaren Punktsieg (60:54, 60:54 und 60:54) des Schwergewichtlers aus dem Sauerland-Team konnte Ziausys aber nicht verhindern.

Helenius freute sich über den Sieg (Fotos: Ville Vuorinen / Digitalsport.org)
"Robert hat die Dinge, die im Training erarbeitet wurden, gut umgesetzt und den Gegner mehrmals hart getroffen. Er hat zum ersten Mal über sechs Runden im Ring gestanden, das war eine gute Erfahrung", urteilte Georg Bramowski, der Helenius in Helsinki in der Ringecke betreute, hinterher.
Nicht so gut lief es vor heimischer Kulisse für den Finnen Amin Asikainen. Im Kampf um den zuvor vakanten EM-Titel im Mittelgewicht unterlag der frühere Europameister an gleicher Stelle durch technischen K.o. in der siebten Runde gegen den in Armenien geborenen Khoren Gevor.

Khoren Gevor erkämpfte in Helsinki den EM-Titel im Mittelgewicht (Foto: SE)
Vor knapp 10.000 Zuschauern musste der einheimische Kämpfer bereits im ersten Durchgang einen Niederschlag hinnehmen. Obwohl er danach besser in den Kampf fand, schien der 32-jährige Schützling von Trainer Pekka Mäki weit von seiner Bestform entfernt zu sein.
Dennoch schickte der Finne seinen 29-jährigen Gegner in der sechsten Runde zu Boden. Doch nachdem er im siebten Durchgang noch einmal selbst in den Ringstaub musste, signalisierte die Ecke des früheren Europameisters die Aufgabe. Damit stand Gevor als Sieger fest.