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Montag, 2009-01-26

Hein will Bilanz ausbauen

In Riesa gegen Blanchard Kalambay

Für Artur Hein lief es im Jahr 2008 wie am Schnürchen. Am 29. März präsentierte er sich erstmals als Profi im Ring, bezwang den Berliner Fadil Qasem in Kiel durch technischen K.o. in der zweiten Runde. Fünf weitere Siege folgten. Am 24. Januar steigt er erstmals im neuen Jahr in den Ring. Bei der Boxgala in der erdgas arena in Riesa will er seine makellose Bilanz als Berufsboxer weiter ausbauen.

Die Profibilanz des 23-jährigen Artur Hein ist bislang noch ohne Makel

Dabei trifft er auf den 26-jährigen Blanchard Kalambay (Kongo). "Ich weiß nicht sehr viel über ihn. Aber das ist für mich auch nicht entscheidend. Ich achte eher auf meine eigene Entwicklung. Und mit der bin ich bisher sehr zufrieden", so Hein. "Im letzten Jahr habe ich das erreicht, was ich wollte. Mein Ziel war es, meine Kämpfe zu gewinnen und mich durch das Training zu verbessern", erzählt der Halbschwergewichtler.

"In der Deckung bin ich viel sicherer geworden. Ich bewege mich besser, bin schneller geworden und fühle mich fit", fährt Hein fort. Nachdem der 23-Jährige, der in Frankfurt (Oder) trainiert, seine ersten vier Kämpfe vorzeitig für sich entschieden hatte, gewann er zuletzt zweimal nacheinander einstimmig nach Punkten. "Ein K.o. ist eigentlich auch nie mein Ziel. Wenn es dann trotzdem klappt, ist das natürlich umso besser."

Will auch in Riesa siegen: Halbschwergewichtler Artur Hein (Fotos: SE)

Der Schützling von Trainer Manfred Wolke glaubt, dass die Punktsiege zuletzt eher die Bestätigung seiner Kampfstrategie waren. "Ich gehe überlegter an die Sache heran, boxe sicherer. Das soll aber nicht heißen, dass es keine K.o.-Siege mehr gibt. Das Gegenteil ist der Fall. Wenn die Kämpfe über eine längere Distanz gehen, hilft mir das, meine Stärken nach hinten heraus auszuspielen."

Artur Hein wuchs in Schwäbisch Gmünd auf. Auch dort nimmt man inzwischen Notiz von seinen Leistungen. "Wenn ich, wie zum Beispiel in der Weihnachtszeit, zu Besuch bei meinen Eltern bin, sprechen mich die Leute an. Sie fragen mich, wie es läuft und zeigen mir, dass sie hinter mir stehen. Das freut mich und gibt mir, weil die Gegner nach und nach besser werden, Selbstvertrauen", sagt Hein.