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Sonntag, 2008-08-24

Heimspiel für Shabani

Schwere Aufgabe für den Berliner Lokalmatador

Der 26-jährige Weltergewichtler Frank Shabani darf sich auf ein weiteres Heimspiel freuen. Am 30. August wird er in der Berliner Max-Schmeling-Halle gegen den 31-jährigen Italiener Giammario Grassellini in den Ring steigen. Eine leichte Aufgabe dürfte dies nicht werden. Dennoch sieht der Schützling von Trainer Otto Ramin dem Aufeinandertreffen positiv entgegen.

Frank Shabani kassierte in 15 Profikämpfen noch keine Niederlage
"Ich hatte gehofft, dass ich in Berlin zum Einsatz komme. Deshalb freue ich mich, in der Max-Schmeling-Halle dabei zu sein", sagt der Lokalmatador. "Doch ich weiß, dass Grassellini wahrscheinlich der bisher schwerste Prüfstein meiner Profikarriere wird. Er bringt viel Erfahrung mit und war bereits IBF-Intercontinental Champion. In der EU- und Europa-Rangliste steht er vor mir."
Shabani bereitet sich akribisch auf den Fight vor. "Ich fühle mich gut. Ich habe gemerkt, dass ich mich von Kampf zu Kampf steigern konnte. Auch meine taktische Disziplin hat sich verbessert. Da es mein Ziel ist, schnell um internationale Titel zu kämpfen, ist jetzt der richtige Zeitpunkt, meine Stärke gegen einen Mann wie Grassellini unter Beweis zu stellen", fährt er fort.

Frank Shabani möchte schon bald erste internationale Titelkämpfe bestreiten
Sein Gegner, der 17 Siege und zwei Unentschieden aus 21 Fights in seiner Profibilanz zu Buche stehen hat, kommt mit einer gehörigen Wut im Bauch in die deutsche Hauptstadt. Denn ausgerechnet in seinem letzten Fight im März kassierte er gegen seinen 33-jährigen Landsmann Leonard Bundu eine technische K.o.-Niederlage in der ersten Runde.
"Ich riss mir gleich zu Beginn den rechten Bizeps und konnte nicht mehr kämpfen. Nach dem harten Training und der Quälerei für den Fight war das natürlich sehr enttäuschend. Doch jetzt schaue ich wieder positiv in die Zukunft", erzählt Grassellini. Deshalb habe er sich in Gubbio und Torre Annunziata sehr intensiv auf den Kampf gegen Frank Shabani vorbereitet.

Giammario Grassellini, die aktuelle Nummer 14 der EBU-Rangliste (Fotos: SE)
"Ich habe schon öfter in meiner Karriere gezeigt, dass ich im Ausland gewinnen kann - besonders als ich den vorher ungeschlagenen Stephen Haughian im Dezember letzten Jahres vor heimischen Publikum in Nordirland besiegte", sagt der Schützling von Trainer Biagio Zurlo. Ob ihm so ein Erfolg auch in Berlin gelingt, wird der 30. August zeigen.