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Dienstag, 2004-04-06

Hatton und Mitchell siegen

Erfolge für Ricky Hatton und Sharmba Mitchell in Manchester

Der 25-jährige Ricky Hatton bleibt WBU-Weltmeister im Halb-Weltergewicht. Der Brite bezwang am Samstag in der MEN Arena in Manchester den Dänen Dennis Holbaek Pedersen (29) durch technischen K.o. in der sechsten Runde. Der Skandinavier war kurzfristig als Gegner eingesprungen. Ursprünglich sollte Hatton gegen Kelson Pinto aus Brasilien antreten. Doch dieser hatte das Aufeinandertreffen unter der Woche überraschend abgesagt.
Ricky Hatton bestimmte von Beginn an das Geschehen im Ring. In der vierten Runde schickte der WBU-Weltmeister seinen Herausforderer zweimal mit einem linken Haken auf den Körper zu Boden. Das einseitige Ringgefecht endete dann in der sechsten Runde, nachdem der Lokalmatador seinen Kontrahenten erneut mit zahlreichen Treffern eingedeckt hatte. Ringrichter Dave Parris brach den einseitigen Fight nach 2 Minuten und 22 Sekunden des Durchgangs zu Gunsten des Titelverteidigers ab.
Vor 15.000 Zuschauern feierte Ricky Hatton damit seinen 35. Sieg im 35. Profikampf. "Ich bin froh, dass es vorbei ist. Die Absage von Pinto kam mir wie ein Aprilscherz vor. Ich glaube, dass ich mit jeder Leistung zeige, dass ich für einen ganz großen Fight bereit bin", freute sich der WBU-Weltmeister nach seinem Erfolg. Der unterlegene Dennis Holbaek Pedersen hat jetzt 44 Siege und drei Niederlagen in seinem Kampfrekord zu Buche stehen.
Einen klaren Erfolg erkämpfte auch der IBF-Interim-Weltmeister im Halb-Weltergewicht Sharmba Mitchell. Der Amerikaner bezwang seinen Landsmann Michael Stewart (jetzt 35-2-2) in der MEN Arena über zwölf Runden mit 117:109, 120:106 und 120:105 deutlich nach Punkten. Damit erreichte der 33-jährige Rechtsausleger seinen 54. Erfolg im 57. Profifight.
Dabei war Mitchell von Beginn an überlegen. Bereits in der zweiten Runde öffnete er mit einem Treffer einen Cut unter dem linken Auge von Stewart. Der Titelverteidiger erarbeitete sich im Laufe des Kampfes weiter klare Vorteile und schickte seinen 26-jährigen Widersacher in der vierten, fünften und neunten Runde jeweils mit einer Linken zu Boden. Der unterlegene Michael Stewart konnte während der kompletten Distanz nur selten durch gefährliche Aktionen glänzen.