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Montag, 2002-10-28

Harrison will Mexikaner

Der neue WBO-Champ im Federgewicht will gegen Barrera oder Morales in den Ring

Frank Warren, der Promoter des frischgebackenen WBO-Champions im Federgewicht Scott Harrison aus Schottland, will einen der beiden Mexikaner Marco Antonio Barrera oder Erik Morales für einen Kampf gegen seinen Athleten in dessen Heimatland gewinnen. "Ich möchte sie damit beeindrucken, was für ein großer Star Scott jetzt ist und was für ein riesiger Kampf es für einen der beiden großen Champions wäre", sagte Warren, der gestern mit Videomaterial und Zeitungsausschnitten über Harrison im Gepäck in die USA flog.
Die beiden Mexikaner gelten derzeit als die besten Boxer im Federgewicht. Barrera hatte im Juni Morales die erste Niederlage in seiner Profikarriere beigebracht und ihn vom WBC-Thron gestoßen. Der WM-Titel wurde vakant, weil Barrera nicht die Sanktionierungs-Gebühr an das World Boxing Council entrichtete. Am 16. November boxt daher Morales erneut um seinen verlorenen WM-Titel, dieses Mal heißt der Gegner Paulie Ayala aus den USA.
Zwei Wochen zuvor ist es Barrera, der gegen Johnny Tapia aus den USA in den Ring steigt, wobei dem Amerikaner vor wenigen Wochen der WM-Gürtel der IBF aberkannt wurde, da er mit seinem Kampf gegen den Mexikaner Barrera die Statuten des Verbandes verletzen soll. Tapia hätte zuerst einen Kampf gegen den offiziellen Herausforderer Juan Marquez aus Mexiko bestreiten sollen.
Für den Schotten Harrison, der am vergangenen Wochenende überraschend klar den vorherigen Weltmeister der WBO Juan Pablo Chacón aus Argentinien nach Punkten besiegte, würde ein Kampf gegen Morales oder Barrera den größten Zahltag in seiner Karriere bedeuten. Doch vor einem möglichen Duell gegen einen der beiden Mexikaner will der 25-jährige Harrison zu Beginn des kommenden Jahres seinen Titel gegen den Nordiren Wayne McCullough verteidigen.