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Donnerstag, 2003-12-11

Harrison verliert WM-Gürtel

Manuel Medina nimmt Scott Harrison in Schottland den WBO-Titel ab

Am Samstagabend kam es in der Braehead Arena im schottischen Glasgow zum Kampf um die WBO-Weltmeisterschaft im Federgewicht. Dabei unterlag der bisherige Titelträger Scott Harrison aus Schottland seinem mexikanischen Herausforderer Manuel Medina mit 2:1-Punktrichterstimmen.
Während Harrison im Laufe des Aufeinandertreffens die härteren Treffer ins Ziel brachte, war es jedoch der bewegliche Medina, der schon zu Beginn die höhere Schlagfrequenz zeigte. Im dritten Durchgang schien ein linker Haken des schottischen Titelverteidigers seinem Herausforderer Probleme zu bereiten.
Doch der 32-jährige Mexikaner spielte seine Erfahrung aus und präsentierte sich in der Folge wieder stärker. In der siebten Runde drängte dann Harrison seinen Kontrahenten mit einigen Kombinationen erneut zurück. Danach wendete sich das Geschehen aber wieder. Vor allem konditionell schien der 25-jährige Brite ab der zehnten Runde abzubauen.
Am Ende werteten die Punktrichter den Fight mit 118:113 und 116:112 für Medina. Ein Wertungsrichter hatte Harrison mit 115:113 auf seinem Punktzettel vorne gesehen. Damit erboxte sich der neue Champion aus Mexiko seinen 62. Sieg im 75. Profikampf. Für den ehemaligen IBF- und WBC-Champion Medina war es der zweite Versuch, den WBO-Gürtel im Federgewicht zu gewinnen. Beim ersten Mal scheiterte er 1996 an Naseem Hamed.
Der zuvor favorisierte Scott Harrison musste hingegen vor heimischem Publikum die zweite Niederlage in seiner Profilaufbahn hinnehmen. Dem stehen 19 Erfolge und ein Unentschieden gegenüber. "Ich bin am Erdboden zerstört. Weltmeister zu sein war das, wovon ich immer träumte. Den Titel zu verlieren, ist verheerend", sagte der 25-Jährige nach dem Ringgefecht enttäuscht.