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Mittwoch, 2002-10-23

Harrison blamiert Chacón

Scott Harrison ist Weltmeister der WBO im Federgewicht

Am Samstag fand in Glasgow, Schottland, die Weltmeisterschaft im Federgewicht des Weltverbandes WBO statt. Dabei traf Scott Harrison auf Julio Pablo Chacón, der sich den Titel im Juni letzten Jahres in Ungarn gegen István Kovács sicherte. In der Braehead Arena war es aber Harrison, der das Aufeinandertreffen gewann. Die Punktrichter werteten den Fight klar mit 117:111, 117:111 und 117:112 für den Schotten.
Der 25-jährige Brite, der sich nach einer Verletzung Chacóns bereits im Juni den Interimstitel sicherte, war vor 5.000 Zuschauern von Beginn an der aktivere Faustkämpfer. Der Schotte platzierte im Laufe des Aufeinandertreffens die zahlreicheren und härteren Treffer. Auch in der Verteidigung zeigte sich der entschlossen wirkende Scott Harrison sicher und dominierte somit das Geschehen. Julio Pablo Chacón konnte seine Klasse fast zu keiner Zeit unter Beweis stellen. Die logische Folge für den Argentinier fand sich dann in der Entscheidung der Punktrichter wieder, die einstimmig für Harrison werteten.
Einen solchen Ausgang des Ringgefechtes hatte der 27-jährige Chacón wohl nicht erwartet. "Harrison ist ein aggressiver Boxer, der einige Punches hintereinander schlagen kann, aber ich denke, ich werde ihn vor der fünften Runde K.o. schlagen", tönte der Argentinier, der im 47. Profifight die dritte Niederlage hinnehmen musste, noch vor den Titelkampf selbstbewusst. Auch an der Vorbereitung kann es nicht gelegen haben. In seiner Heimatstadt Mendoza traf der ehemalige Champ Ende August auf seinen Landsmann Victor Hugo Paz. In einem Nicht-Titelkampf zur Vorbereitung siegte der damalige WBO-Titelträger einstimmig nach Punkten.
Für den Schotten Scott Harrison war es der 18. Erfolg im 20. Kampf. Einmal unterlag der Brite, einmal erreichte er ein Unentschieden. Seinen letzten Einsatz im Ring hatte der 25-Jährige im Juni: Gegen Victor Santiago aus Puerto Rico kam der Boxer aus Glasgow zu einem technischen K.o.-Sieg in Runde sechs und holte sich damit bereits die Interimsweltmeisterschaft.
In einem weiteren Kampf des Abends sicherte sich Alex Arthur den vakanten Titel des Britischen Meisters im Super-Federgewicht. Der 24-jährige Athlet aus Edinburgh bezwang seinen 25-jährigen Kontrahenten Steve Conway aus England durch technischen K.o. in Runde vier und erreichte seinen 13. Sieg im 13. Profifight.