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Samstag, 2002-12-28

Harrison am 8. Februar

Schwergewichtler Audley Harrison soll am 8. Februar in den Ring steigen

Der Olympiasieger im Super-Schwergewicht von Sydney 2000, Audley Harrison, will auch bei den Profis weiter für Furore sorgen. Nach seinem Erfolg bei seinem ersten Auftritt in den USA am 23. November gegen Shawn Robinson, ist der nächste Kampf des Briten für den 8. Februar geplant. Dann soll der 31-Jährige allerdings wieder in seinem Heimatland England in den Ring steigen.
In seinem letzten Kampf besiegte Harrison seinen Gegner Shawn Robinson in Atlantic City, USA, durch K.o. in der ersten Runde und sicherte sich damit den achten Sieg im achten Ringgefecht. Dabei präsentierte sich der Schwergewichtler dem amerikanischen Publikum bei seinem ersten Profifight außerhalb seiner Heimat in hervorragender Verfassung. Ringrichter Eddie Cotton beendete das Duell nach nur zwei Minuten und neun Sekunden. Der 1,97 Meter große Brite hatte zuvor seinen kleineren und gewichtigen Gegner mit einem krachenden linken Haken an den Kopf zu Boden geschickt.
Für 2003 verspricht der Goldmedaillengewinner von Sydney ein aufregendes Jahr. "Hoffentlich haben meine Fans und Kritiker gesehen, dass ich mich im Jahr 2002 in meiner Technik, Schlagstärke und Power verbessert habe. Es gibt einige gute Kampfangebote. Deshalb können Sie Ende des Jahres ein Feuerwerk in den Kämpfen von mir erwarten, da ich mich als ernstzunehmender Kämpfer der britischen Schwergewichtsszene etablieren will", äußerte sich Harrison zu seinen zukünftigen Plänen.
Jemand, der Harrison bereits zu Amateurzeiten zweimal besiegen konnte, ist Cengiz Koc aus dem Sauerland-Team. In seinem Kampfrekord als Profi kann der 25-jährige Berliner sogar schon 13 Erfolge ohne Niederlage vorweisen. Deshalb sagt der Schwergewichtler auch auf die Frage, ob er sich nicht vorstellen könnte, noch einmal gegen den Olympiasieger von 2000 anzutreten: "Ja, gerne. Damit hätte ich keine Probleme." Zu diesem Aufeinandertreffen wird es zunächst aber sicherlich nicht kommen. Beide Athleten haben erst einmal andere Ziele.