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Dienstag, 2006-01-17

Happy Birthday, Oktay!


Oktay Urkal und Trainer Ulli Wegner
Oktay Urkal, der am 15. Januar 1970 als sechstes Kind eines aus dem türkischen Sivas stammenden Tischlers in Berlin geboren wurde, wird seinen Geburtstag heute mit Frau Binnur und Sohn Enis (7) in Berlin-Lichtenrade verbringen.
Für sein 26. Jahr als Aktiver hat sich Oktay viel vorgenommen. Noch in der ersten Jahreshälfte will er zum vierten Mal den Weltmeister herausfordern. Nach den knappen Niederlagen gegen Kostya Tszyu, gegen den er 2001 trotz eines Kieferbruchs in der 7. Runde über die volle Zeit ging, und Vivian Harris, dem er 2004 nach einer umstrittenen Niederlage im Rematch unterlag, trifft er diesmal auf den amtierenden Titelträger im Weltergewicht, Luis Collazo (USA).

Oktay Urkal gegen Weltmeister Vivian Harris
Oktay, der als 10Jähriger bei den Schöneberger Boxfreunden mit dem Boxen begann, mauserte sich nach seinem Wechsel ins Team von Ulli Wegner Anfang der neunziger Jahre zu einem der erfolgreichsten Amateurboxer Deutschlands. Nach den Olympischen Spielen in Atlanta, wo er dem Kubaner Hector Vinent im Finale unterlag, wechselte Oktay zu den Profis. Zwei Mal holte er den Europameistertitel und legte ihn für WM-Chancen wieder nieder. "Wichtig ist, dass ich überhaupt noch einmal um die Weltmeisterschaft kämpfen kann", lautet Oktays Resümee, "und vielleicht ist es ja möglich, den Kampf um den WBA-Titel nach Deutschland zu holen. Noch eine WM vor heimischem Publikum, das wäre einfach großartig."