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Freitag, 2005-11-25

Häußler vor OP

Danilo Häußler wird am 30. November am linken Ellbogengelenk operiert


Danilo Häußler am 12. November 2005 in der Sporthalle Hamburg
Auf dem Weg zu einem Weltmeisterschaftskampf ist Boxprofi Danilo Häußler erneut ausgebremst worden. Der 30jährige Supermittelgewichtler aus dem Wolke-Camp in Frankfurt (Oder) muss am 30. November operiert werden.
Medizinische Checks und eine Computertomographie (CT) haben die Ursache für seine Beschwerden im linken Ellbogengelenk ermittelt. Demnach sind es so genannte freie Gelenkkörper, die die Schmerzen verursachen. "Abhilfe ist nur möglich, in dem sie operativ entfernt werden", stellte Dr. Frank Hoffmann, Chefarzt der Unfallchirurgie im Klinikum Frankfurt (Oder), fest. Frühestens drei Wochen nach der OP könne Häußler wieder voll trainieren.
Die Beschwerden im linken Ellbogengelenk sind im Verlauf des letzten halben Jahres bereits zum dritten Mal aufgetreten. Zuletzt in der Vorbereitung auf den Kampf gegen den US-Amerikaner Eddie O’Neal am 12. November in Hamburg. Erstmals im Mai musste daraufhin der Kampf gegen Cristian Sanavia (Italien) verschoben werden. Zum nächsten Termin am 16. Juli in Nürnberg ging alles gut. Danilo Häußler gewann gegen den italienischen Ex-Weltmeister und holte damit den Titel eines Intercontinental-Champions der WBA.
Mit dem Erfolg über Sanavia war vom Sauerland-Team der Countdown für einen WM-Kampf eingeläutet worden. Der nächste Schritt sollte am 24. September in Atlantic City mit dem Kampf gegen Johnny Vargas (USA) folgen. Doch in der Endphase der Vorbereitung traten einmal mehr die Schmerzen im linken Ellbogen auf. Drei Tage vor dem Flug in die USA musste der Ex-Europameister passen.
Nach einem dreiwöchigen Training ohne spezielle Boxtechniken schienen die Beschwerden gebannt. Aber vier Tage vor dem Hamburg-Fight waren sie wieder da. "Eine Absage des Kampfes kam nicht in Frage. Ich ließ mich fit spritzen", berichtet Danilo Häußler. "Doch schon nach der zweiten Runde meldeten sich die Schmerzen zunehmend zurück". Da kam ihm entgegen, dass er O’Neal kurz vor Schluss der fünften Runde ausknocken konnte.
"Wir werden nichts übers Knie brechen. Erst wenn die Verletzung völlig ausgeheilt ist, werden wir den nächsten Kampf planen. Frühestens Ende Januar nächsten Jahres ist daran zu denken", meint Trainer Manfred Wolke.

Eddy O´Neal am Boden - "Häußlers letzter Streich" in der Sporthalle Hamburg