Deutsch English
03.12.2016
Top-Thema

Wiegen in Karlsruhe

Hauptkämpfer gehen vor Titelkämpfen am Samstag über die Waage!

Junge Talente in Karlsruhe

Box-Nacht in der Ufgauhalle Rheinstetten verspricht tolle Kämpfe!

Top-Video
Video ansehen

 

 

NEWS
Samstag, 2003-02-15

Häußler bei den Eisbären

Danilo Häußler hofft auf Erfolg für die Eisbären Berlin

Zwar hat der Tabellenführer der Deutsche Eishockey Liga, Eisbären Berlin, das Top-Spiel des 44. Spieltages am Dienstag mit 3:4 (1:2, 2:0, 0:1, 0:1) nach Penaltyschießen gegen den Tabellenvierten DEG Metro Stars verloren, trotzdem verteidigte die Mannschaft aus dem Osten Berlins die Tabellenführung der DEL.
Einer der Zuschauer im "Wellblechpalast" war der Europameister im Super-Mittelgewicht, Danilo Häußler. "Zum ersten mal war ich vor fünf oder sechs Jahren mit meinem Bruder beim Eishockey. Seitdem fahre ich häufiger, wenn es die Zeit zulässt, zu den Heimspielen der Eisbären. Von Frankfurt an der Oder bis in die Hauptstadt ist es ja nicht so weit", begründet der 27-Jährige seine Leidenschaft für das Eishockey-Team.
"Man muss schon ein Fan sein, sonst würde ich mir sicher nicht die Zeit nehmen, um nach Berlin zu fahren", sagt Häußler, "aber Eishockey ist wie Boxen ein sehr schneller Sport", erklärt der Boxprofi seine Begeisterung. "Wenn man hier eine Sekunde nicht aufpasst, ist die Scheibe schon im Tor", sagt der Europameister und stellt somit eine weitere Parallele zu seinem Sport her. "Denn wer in einem Kampf nicht auf der Hut ist, der kann schnell einen entscheidenden Wirkungstreffer kassieren."
"Ich hoffe am Freitag gewinnen die Eisbären wieder. Dieses Jahr sind sie eigentlich an der Reihe, Deutscher Meister zu werden", antwortet der Super-Mittelgewichtler auf die Frage, was er noch in diesem Jahr von dem Berliner Team erwartet. "Am Dienstag haben sie auch stark begonnen und ein schnelles Tor erzielt, doch danach lief es nicht mehr so richtig", schildert der Europameister den Verlauf des letzten Spiels.
"Doch mit dem fantastischen Publikum im Rücken wird das nächste Spiel am Freitag bestimmt wieder besser. Die Stimmung in Berlin ist wirklich überwältigend", lobt Häußler die Fans des Clubs. Ein Umstand, auf den auch Häußlers Teamgefährte, IBF-Weltmeister Sven Ottke, hofft. Denn wenn der gebürtige Berliner am 15. März in der Max-Schmeling-Halle in den Ring steigt, dann wartet beim WBA- und IBF-Vereinigungskampf mit dem Amerikaner Byron Mitchell ein ganz starker Gegner auf den 35-Jährigen.
Deshalb hofft der Weltmeister im Super-Mittelgewicht natürlich auf die starke Unterstützung des Berliner Publikums. Denn der in seiner Profilaufbahn noch ungeschlagene Sven Ottke kann am 15. März in seiner Geburtsstadt mit Hilfe der Zuschauer den absoluten Glanzpunkt seiner Karriere setzen und bei einem Erfolg den Ring der Max-Schmeling-Halle als Weltmeister der IBF und WBA verlassen.