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Mittwoch, 2002-04-24

Große Worte Klitschkos

Vitali Klitschko möchte noch einmal gegen Chris Byrd antreten

Mit starken Worten versucht sich der frühere Weltmeister der WBO im Schwergewicht, Vitali Klitschko aus der Ukraine, in das Gedächtnis der großen Boxweltverbände zurückzurufen. So fordert er mit markigen Worten die Nummer eins der IBF-Weltrangliste, Chris Byrd, zu einem Rückkampf auf. Der US-Amerikaner hatte Klitschko seine bislang einzige Niederlage seiner Karriere im Kampf um die WBO-WM im Jahr 2000 beigebracht. Der 30-Jährige gab damals in der neunten Runde aufgrund einer Schulterverletzung auf und verlor den WM-Gürtel, den sein Bruder Wladimir im darauffolgenden Kampf gegen Byrd für die Klitschkos zurückholte.
"Seit dem Tag, an dem ich meinen WBO-Titel verloren habe, wollte ich nichts anderes, als noch einmal gegen Byrd boxen. Ich würde sehr gerne in die USA kommen und dort gegen ihn antreten. Er hat mich niemals geschlagen. Er hat niemals einen Klitschko geschlagen. Meine Schulterverletzung hat mich bezwungen, nicht Byrd. Obwohl ich seit der zweiten Runde fast nur mit einem Arm boxte, lag ich nach Punkten vorn. Nachdem ich meinen Titel verloren habe, trat mein Bruder für mich ein und holte den WBO-Gürtel für die Klitschko-Familie zurück. Aber das reicht mir nicht. Ich möchte meine eigene Revanche gegen Byrd. Ich warte auf den Moment, an dem ich Byrds großes Mundwerk selber zum Schweigen bringen kann. Ich möchte den Rückkampf in den USA. Dann wird Byrd keine Ausreden mehr übrig haben, nachdem ich ihn geschlagen habe", sagte Vitali Klitschko.
Fraglich ist allerdings, ob seine Forderungen nach einem Duell gegen den 31-Jährigen Gehör finden werden, denn erst vor wenigen Tagen garantierte der Weltverband Byrd, die Nummer eins der IBF-Rangliste, einen WM-Kampf spätestens am 8. Dezember, wobei der Gegner voraussichtlich entweder Lennox Lewis oder der Sieger des Kampfes zwischen Evander Holyfield und Hasim Rahman sein wird.