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21.05.2012
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Kessler legt Green schlafen

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Wiegen Kopenhagen

Sowohl Kessler als auch Green im geforderten Gewichtslimit

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Samstag, 2010-05-15

Green hält sich für stärker als Kessler

WBA-Weltmeister Andre Ward (Foto: Tom Casino/SHOWTIME)

Super-Six-Turnier: Große Töne des nächsten Ward-Gegners

Am 19. Juni ist es so weit. Mit dem Fight zwischen Andre Ward und Allan Green, der für Jermain Taylor ins Tournament gerückt war, endet die zweite Runde des Super Six World Boxing Classic-Turniers. Nachdem Andre Dirrell und Arthur Abraham am 27. März in Detroit aufeinandertrafen, eroberte der Däne Mikkel Kessler am 24. April in Herning gegen den Briten Carl Froch den WBC-Gürtel. Bevor es jetzt im dritten und letzten Zweitrunden-Fight zur Sache geht, präsentierten sich die Kontrahenten Ward und Green am Mittwoch bei einer Pressekonferenz in Oakland im US-Bundesstaat Kalifornien, um den anstehenden Kampf in der Oracle Arena anzukündigen.

Obwohl sich der frühere Olympiasieger in der ersten Runde des Turniers gegen Mikkel Kessler den WBA-Gürtel im Limit bis 76,203 Kilogramm gesichert hatte, zeigte sein nächster Herausforderer eine gehörige Portion Selbstbewusstsein. "Ward ist ein guter, junger Kämpfer", so der 30-jährige Green. "Er hat viele Fähigkeiten, ist talentiert und ich respektiere seine Stärken. Doch gegen einen Fighter, wie ich es bin, wird er viel mehr zeigen müssen, als er das gegen Mikkel Kessler tat. Ich schätze das, was er gegen Kessler gezeigt hat. Doch gleichzeitig sage ich, dass ich am 19. Juni neuer WBA-Weltmeister im Super-Mittelgewicht werde."

Der Amerikaner Andre Ward präsentierte sich trotz der Zuversicht bei seinem Landsmann recht gelassen. "Das ist normal. Ich habe einen anderen Gegner, der laute Töne von sich gibt und der die Dinge, die ich geschafft habe, abwertet", bemerkte der 26-jährige Titelverteidiger. "Ich nehme das ernst und werde das machen, was ich schon die letzten zwölf Jahre tat: Ich werde mich vorbereiten, für den Fight bereit sein und den Sieg einfahren. Das ist es, was wir auch schon in der Vergangenheit taten. Ich hatte viele Gegner, die versuchten, mich einzuschüchtern. Doch wenn diese Boxer dann mit mir im Ring stehen, ist das eine ganz andere Sache."