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Freitag, 2009-09-18

Gerber will makellose Bilanz ausbauen

Schwergewichtler Edmund Gerber (r.) in Aktion (Fotos: SE)

Im Jahnsportforum gegen "Highlander" Marcel Zeller

Sieben Siege aus sieben Profikämpfen weist die Bilanz von Edmund Gerber bereits aus. In Neubrandenburg soll am 19. September der nächste Erfolg für den 21-jährigen Schwergewichtler, der in Schwerin aufwuchs und inzwischen in Berlin lebt, hinzukommen. Doch den Schützling von Trainer Karsten Röwer erwartet kein leichter Kampf. Denn mit Marcel Zeller wird ihm ein Gegner gegenüberstehen, der in 26 Profifights immerhin schon 22 Siege für sich verbuchte.

 

Der in Karlsruhe lebende Kontrahent, der sich "Highlander" nennt und bei seinen Kämpfen einen Schottenrock trägt, geizte bislang nicht mit K.o.-Siegen. Gleich 21 seiner Gegner mussten vorzeitig gegen ihn die Segel streichen. Das will Gerber natürlich verhindern. Deshalb hat er sich seit Anfang August - zunächst in Berlin und dann im Trainingslager in Güstrow - sehr akribisch auf das Aufeinandertreffen gegen den 36-jährigen Schwergewichtler aus Baden Württemberg vorbereitet.

"Ich weiß, dass es ein schwerer Kampf werden könnte. Marcel Zeller ist ein sehr erfahrener Gegner. Doch gerade im Trainingslager hatten wir sehr viel Ruhe, so dass ich mich voll und ganz auf die Vorbereitung konzentrieren konnte. Das hat sich auch im Sparring bemerkbar gemacht. Ich bin immer besser in Form gekommen", berichtet Edmund Gerber. Nervös sei er nicht. "Die Aufregung kommt bei mir erst kurz vor dem Kampf. Aber wenn ich im Ring stehe, ist das schon wieder vorbei."

 

Den Weg zum Boxen fand Gerber durch seinen Vater. "Ich war erst sieben Jahre alt", erinnert sich der Schwergewichtler. "Mein Vater boxte. Deshalb war der Sport interessant für mich und ich wollte natürlich auch in den Ring." Als Amateur bestritt Gerber später 72 Kämpfe, von denen er 62 gewann. Dabei heimste er auch den einen oder anderen Titel ein. Sein Debüt als Profi gab er dann am 11. Oktober 2007. Gegen den Letten Jevgenijs Stamburskis setzte er sich seinerzeit einstimmig nach Punkten durch. 

Da Gerber bislang als Profi ungeschlagen blieb, könnte er in absehbarer Zeit erste Titelkämpfe ins Auge fassen. Doch daran verschwendet er noch keine Gedanken. "Ich denke erst einmal nur an den nächsten Kampf. Über die anderen Dinge müssen sich Management und Trainer den Kopf zerbrechen", sagt er. Obwohl er mit 1,90 Meter relativ klein für einen Schwergewichtler ist, hat er dennoch große Ziele: "Man muss sich nur Mike Tyson ansehen. Der war auch nicht groß, dafür aber sehr erfolgreich."