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Dienstag, 2003-02-18

Fritz Wiene ist tot

Ehemaliger deutscher Boxpromoter Fritz Wiene ist tot

Der ehemalige Boxpromoter und Manager Fritz Wiene ist tot. Wie heute bekannt wurde, verstarb der ehemalige Box-Veranstalter im Alter von 86 Jahren in Folge einer Lungenentzündung. Der in Hamburg lebende Wiene veranstaltete im Laufe der Jahre insgesamt 187 Kampftage und betreute im in dieser Zeit 32 Profiboxer.
Kurzzeitig war Wiene, der in Wuppertal geboren wurde, auch Präsident des Verbandes der Faustkämpfer (VdF), einer Konkurrenz, die sich einst zum Bund Deutscher Berufsboxer (BDB) gegründet hatte und wieder auflöste. Selbst im Ring stand der ehemalige Pelzhändler und spätere Agent für Künstler ebenfalls und bestritt für den Box-Club Elberfeld acht Kämpfe im Weltergewicht.
Zu den bekannten Schützlingen des Promoters gehörte auch Jürgen Blin. Der deutsche Athlet wurde im Jahre 1968 mit einem Punktsieg über Gerhard Zech Deutscher Meister und 1972 in Spanien gegen Jose Manuel Urtain Europameister im Schwergewicht. Am 26. Dezember 1971 forderte Blin in Zürich sogar Muhammad Ali heraus, verlor allerdings durch K.o. in der siebten Runde.
Wiene war auch für sein Organisationstalent und seinen Ideenreichtum bekannt. Im Dezember 1960 organisierte er in der Hamburger Ernst-Merck-Halle die erste Live-Übertragung aus einem deutschen Boxring. Später kreierte der schwergewichtige Manager, der Starke Probleme mit der Sehstärke hatte, auch das Dinnerboxen und inszenierte ein ansprechendes Rahmenprogramm bei Boxveranstaltungen in Deutschland.