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Freitag, 2009-09-18

Frenkel strebt nächste Titelchance an

Cruisergewichtler Alexander Frenkel jagt Titelchancen (Fotos: SE)

Früherer Junioren-Weltmeister will seine Ambitionen erneut unterstreichen

Die Bilanz von Alexander Frenkel ist ohne Makel: 19 Siege aus 19 Profikämpfen stehen bereits bei ihm zu Buche. Fünfzehn seiner bisherigen Gegner erlebten nicht einmal das Ende der letzten Runde. Das zeigt, mit welcher Härte und Genauigkeit der von Ulli Wegner trainierte Cruisergewichtler agiert. Als nächstes soll das am 19. September der Ungar Jozsef Nagy zu spüren bekommen, der im Jahnsportforum Neubrandenburg im Rahmen der IBF-WM im Mittelgewicht zwischen Sebastian Sylvester und Giovanni Lorenzo gegen Frenkel antritt. 

Der 34-jährige Nagy erreichte bisher 21 Siege in 25 Einsätzen als Berufsboxer. Nur namhafte Gegner waren bisher in der Lage, den Mann aus Debrecen zu bezwingen. "Er hat eine gute Kampfbilanz", sagt Alexander Frenkel, "doch ansonsten weiß ich nicht viel über ihn. In seiner Heimat hat er einen guten Namen. Doch außerhalb Ungarns, gegen stärkere Leute, sah er meistens nicht gut aus. Für mich ist schwer zu sagen, wie er einzuschätzen ist. Deshalb muss ich im Kampf schauen, was er drauf hat und dann seine Fehler nutzen."

 

Der in Würzburg aufgewachsene Frenkel, der seit dem März 2007 in Berlin trainiert und lebt, hatte im Mai 2008 in Bayreuth die IBF-Junioren-WM gewonnen. Dann warf ihn allerdings eine langwierige Handverletzung zurück. Erst am 4. April dieses Jahres stand er in Düsseldorf wieder im Ring. Doch das Ergebnis war so, wie schon oft zuvor: Frenkel bezwang Ruben Groenewald durch technischen K.o. Es folgten vorzeitige Erfolge gegen Balint Turgonyi, Rodolfo De Dominicis und am 12. September in Dänemark gegen Laszlo Hubert. 

In Neubrandenburg soll der nächste Sieg her. "Wieder im Ring zu stehen, das war für mich, wie nach einer langen Reise nach Hause zurückzukehren. Zunächst war ich aber darauf angewiesen, meine Kämpfe komplett mit der Linken aufzubauen. Inzwischen ist die Verletzung fast abgehakt. Meine Linke ist so stark, dass ich alle Gegner damit weghauen kann. Und mit der Rechten bin ich wieder fast so gefährlich wie früher. Dadurch bin ich nur schwer ausrechenbar", freut sich der junge Cruisergewichtler auf seinen nächsten Einsatz.

 

Nach dem letzten Erfolg im dänischen Herning gab es keine Pause. "Der Kampf war ja gerade erst. Doch ich will in Tritt bleiben, um möglichst schnell wieder nach einem Titel greifen zu können. Auf dem Weg dahin muss ich aber jetzt erst einmal Jozsef Nagy besiegen", so Frenkel. In Neubrandenburg kämpft der 24-Jährige zum ersten Mal in seiner Laufbahn. "Ich weiß von meinen Teamkollegen, dass die Stimmung riesig sein soll. Deshalb bin ich richtig gespannt aufs Jahnsportforum. Ich bin allerdings kein Boxer, der sich von der Atmosphäre des Publikums großartig leiten lässt. Denn das kann manchmal auch ein Nachteil sein."