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Dienstag, 2003-03-11

Freitas: Blick auf Ramirez

Acelino Freitas nimmt seinen Herausforderer sehr ernst

Im August letzten Jahres stand er zum letzten Mal im Ring. Die Rede ist von Acelino "Popo" Freitas, dem WBA-Super-Champion und WBO-Weltmeister im Super-Federgewicht. Der Titelverteidiger trifft am 15. März in Chicago im US-Bundesstaat Illinois auf Juan Carlos Ramirez. Dabei ist der Champion aus Brasilien klarer Favorit, denn sein Herausforderer wird in der Weltrangliste der WBO lediglich an Position zwölf und bei der WBA auf Platz vierzehn geführt.
"Er ist ein Kämpfer, der eine Menge Erfahrung mit Weltmeistern hat, und das ist der Grund dafür, warum ich mich so gut auf den Kampf vorbereitete. Ich arbeitete hart für diesen Fight", sagte Freitas, der von Oscar Suarez trainiert wird, im Vorfeld des Aufeinandertreffens über seinen nur zwei Zentimeter kleineren Kontrahenten aus Mexiko.
Der 25-jährige Herausforderer kassierte zwar in seinen 33 Ringgefechten als Profi bereits vier Niederlagen, doch diese kamen in erster Linie gegen sehr namhafte Gegner zustande. So unterlag Ramirez beispielsweise dem Mexikaner Erik Morales im Jahre 1999 um den WBC-Gürtel im Super-Bantamgewicht und 1998 Luisito Espinosa von den Philippinen im Fight um die WBC-Krone im Federgewicht.
Niederlagen gehören hingegen nicht zu den Erfahrungen von Acelino Freitas. Der Brasilianer siegte in allen 32 Profikämpfen seiner Laufbahn. Im Unterschied zu seinem Widersacher konnte er dabei schon einige namhafte Gegner besiegen. Der größte Erfolg war nach dem Gewinn des WBO-Titels im August 1999 gegen Anatoly Alexandrov sicherlich der Sieg gegen Joel Casamayor im Januar letzten Jahres. Dieser brachte Freitas neben der WBO-Krone auch noch den Titel des WBA-Super-Champions.
Der WBO- und WBA-Gürtel stehen damit am Wochenende zur Disposition. Und auch wenn der 27-jährige Freitas klarer Favorit ist, denkt er noch nicht darüber nach, wie seine boxerische Zukunft nach dem Kampf genau aussehen wird. "Ich habe einen Vertrag mit Showtime [amerikanischer Pay-TV-Sender; Anm. der Red.] für drei weitere Fights und lasse diesen Teil meinen Promoter aushandeln. Mein Part ist das Boxen. Und meine Aufgabe heißt erst einmal Ramirez", sagte der Brasilianer vor seiner Titelverteidigung und unterstrich damit noch einmal, dass er seinen Herausforderer nicht auf die leichte Schulter nimmt.