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Samstag, 2002-10-05

Freigang für Millionär

Ex-Champ Rocky darf offenbar in den offenen Vollzug

Innerhalb der nächsten drei Wochen soll Graciano Rocchigiani in den offenen Vollzug wechseln, das meldet die BILD-Zeitung. "Rocky" verbüßt zur Zeit eine einjährige Haftstrafe (bis zum 29. Januar) in der Justizvollzugsanstalt Berlin-Tegel und hatte vor kurzem in New York einen Prozess gegen den Weltverband WBC gewonnen, der zur Zahlung von 31 Millionen Dollar an den Boxer verurteilt wurde.
Im offenen Vollzug soll der frühere Weltmeister im Halbschwergewicht täglich um 7:00 Uhr das Gefängnis verlassen dürfen. Abends muss er wieder zurückkehren. Dabei muss der 38-Jährige mindestens acht Stunden in der Anstalt verbringen.
Bedingung dafür ist, dass der Berufsboxer einem geregelten Leben nachgeht. Rocchigiani will dabei wieder voll ins Training einsteigen, laut BILD könnte ein ursprünglich schon einmal geplanter Kampf gegen den Berliner Thomas Ulrich immer näher rücken. Dieser boxt allerdings erst einmal am 12. Oktober gegen Yawe Davis aus Italien. Bei seiner voraussichtlichen Rückkehr in den Ring wird ihn offenbar sein Bruder Ralf, Ex-Weltmeister der WBO im Leichtschwergewicht, trainieren.
Graciano Rocchigiani könnte möglicherweise auch gezwungen sein, wieder in den Ring zu steigen. Denn ob er die ihm zugesprochenen Millionen tatsächlich bekommt, ist weiter unklar, da der Weltverband WBC Berufung gegen das Urteil einlegen möchte. Außerdem erklärte das WBC vor Gericht mit diesem Urteil vor der Pleite zu stehen, da nur noch 264.000 Dollar auf dem Konto seien. Problematisch für die Eintreibung des Geldes dürfte auch sein, dass der Verband in Mexiko beheimatet ist und nicht in den USA.