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Sonntag, 2004-05-09

Francis nur Außenseiter

Julius Francis präsentiert sich vor dem Kampf gegen Audley Harrison überraschend optimistisch

Wenn am Samstagabend WBF-Weltmeister Audley Harrison (15-0) und Julius Francis (23-16-1) gegeneinander in den Ring steigen, dann liegt die Favoritenrolle eindeutig bei dem in der Rechtsauslage kämpfenden Titelverteidiger. Darüber täuscht auch nicht hinweg, dass Julius Francis vor elf Jahren das bislang einzige Aufeinandertreffen beider Athleten im Amateurlager gewann.
Dennoch sieht der inzwischen 39-jährige Herausforderer dem Ringgefecht in Bristol gelassen entgegen. Der frühere Britische Meister und Commonwealth-Champion sagte auf einer Pressekonferenz vor dem Kampf: "Als ich den Anruf erhielt, packte ich die Gelegenheit beim Schopfe. Ich war bereits im Training für einen anderen Kampf. Deshalb bin ich in einer guten Form und bereit für den Fight."
Große Siegchancen werden dem zuletzt erfolglosen Briten allerdings nicht eingeräumt. "Audley wird Probleme mit meiner Erfahrung bekommen, und ich werde seine Pläne durchkreuzen. Natürlich ist er siegessicher und wird versuchen, seine Fähigkeiten zu nutzen. Aber da ist nichts, was ich nicht schon zuvor gesehen hätte", zeigte sich der Herausforderer dennoch zuversichtlich und kündigte an, dass es nach dem Kampf einen neuen Champion geben wird.
Der bisher in seiner Profikarriere noch ungeschlagene Audley Harrison ließ sich aber von den Ankündigungen seines Gegners nicht beeindrucken. "Julius Francis kann sagen, was er will. Er ist stark, erfahren und hat keine Angst vor gefährlichen Kämpfen. Und das ist gut für ihn, denn der Fight gegen mich wird gefährlich für ihn. Ich könnte das Ende seiner Laufbahn bedeuten", hielt der 32-jährige Titelträger der international recht unbedeutenden World Boxing Foundation (WBF) den Worten seines Herausforderers entgegen.