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Donnerstag, 2003-02-27

Foster setzt auf John Ruiz

Der ehemalige Champion Bob Foster glaubt nicht an einen Sieg von Roy Jones Jr.

Der ehemalige Weltmeister im Halbschwergewicht, Bob Foster (64) aus den USA, glaubt nicht an einen Sieg von Roy Jones Jr. am Wochenende im Ringgefecht um die WBA-Weltmeisterschaft im Schwergewicht. Auch der in Albuquerque geborene Foster unternahm 1970 gegen Joe Frazier den Versuch, die Schwergewichtskrone zu gewinnen, wurde aber in der zweiten Runde durch einen K.o. gestoppt.
Dies war nicht der einzige Anlauf des ehemaligen WBC- und WBA-Champions im Halbschwergewicht, in der Königsklasse Fuß zu fassen. Er unterlag beispielsweise auch 1972 Muhammad Ali um den NABF-Titel im Schwergewicht durch K.o. in der achten Runde.
In Las Vegas wird der 34-jährige Roy Jones Jr. am Wochenende den Versuch starten, sich aus dem Halbschwergewicht kommend, die Schwergewichtskrone zu sichern. Gegner wird dabei im Thomas and Mack Center kein geringerer als der 31-jährige WBA-Weltmeister John Ruiz sein. Dieser hatte sich den WM-Gürtel im März 2001 gegen Evander Holyfield erboxt.
"Ich tippe auf den Größeren [John Ruiz; Anm. der Red.], auch wenn ich es lieber sehen würde, dass Roy Jones den Titel holt. Es ist fast ausgeschlossen, dass ein Halbschwergewichtler einen Schwergewichtler schlägt", sagte Foster, der in seiner Laufbahn als Profiboxer 56 Siege und ein Unentschieden in 65 Kämpfen erreichte, gegenüber der amerikanischen Tageszeitung USA TODAY.
Der Titelverteidiger wird am Wochenende etwa 14 bis 15 Kilogramm schwerer als sein Herausforderer sein. "Ruiz ist ein guter Schwergewichtler und übt eine Menge Druck aus. Wenn ein großer Mann einen unter Druck setzt, gibt es nichts, was man tun kann", äußerte sich Foster weiter. "Roy muss ihn in den ersten Runden erwischen. Ich denke, nach der dritten Runde ist es zu spät", fuhr der ehemalige Champion fort.
Auch der Puertoricaner Ruiz äußerte sich in den letzten Tagen gegenüber Journalisten sehr zuversichtlich und sah sich als Favoriten im Kampf gegen Roy Jones. Der Titelverteidiger sagte, dass er seine Schnelligkeit enorm verbessert habe. Außerdem tönte der WBA-Champion: "Ich werde gewinnen. Es ist mir egal mit welchem Gewicht er [Roy Jones; Anm. der Red.] in den Ring steigt."