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23.03.2017
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Pressekonferenz vor Zeuge-WM

Vor Weltmeisterschaft in Potsdam halten sich Hauptkämpfer zurück

Zeuge bleibt bescheiden

WBA-Weltmeister ist mit dem zufrieden, was er hat - auch nach WM-Sieg!

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Sonntag, 2004-10-03

Foreman: Comeback mit 56

George Foreman: "Sieg gegen Schulz war nicht verdient"

Neun Jahre nach dem Schwergewichtskampf gegen Boxprofi Axel Schulz hat Ex-Weltmeister George Foreman erstmals zugegeben, dass sein umstrittener Sieg in Las Vegas keinesfalls verdient war. "Nein, war er nicht. Er hat gut gekämpft. Und es hätte mich nicht gestört, wenn er gewonnen hätte", sagte der 55 Jahre alte Amerikaner in einem Interview der "Bild am Sonntag".
Aber manchmal, gab er zu, werde einem etwas geschenkt. Er wisse zwar nicht, was Axel Schulz derzeit mache, sagte Foreman, "aber ich weiß, dass er ein harter Kämpfer ist. Gegen ihn möchte ich nicht mehr kämpfen". Der Texaner lebt heute mit seiner Familie in Houston.
Foreman verriet, dass er an seinem 56. Geburtstag - am 10. Januar 2005 - noch einmal in den Ring steigen will. "Das wird ein großer Wettkampf - auch wenn es nicht um einen Titel geht. Ich freue mich schon darauf." Dafür wolle er sich in Form bringen und sein Kampfgewicht auf 102 Kilogramm drücken. Die größte Herausforderung sei es, "gewichtsmäßig wie ein Boxer auszusehen".