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24.05.2017
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Dienstag, 2006-11-28

ESPN lobt Arthur

Große Ehre und riesiges Lob für Arthur Abraham: Der amerikanische Fernsehsender ESPN prophezeit dem IBF-Champion im Mittelgewicht auf seiner Homepage eine rosige Zukunft. In der Liste der kommenden Superstars (2007) landet King Arthur nicht nur wegen der "Schlacht von Wetzlar" auf Platz zwei. Die Amerikaner gingen der Frage nach, welcher Boxer im kommenden Jahr "vom Himmel fallen" und der Boxwelt neues Leben einhauchen könnte.

Die unglaubliche kämpferische und mentale Leistung gegen Edison Miranda hat auch die Experten in Amerika beeindruckt.
Ganz weit nach vorne hat es dabei der gebürtige Armenier geschafft, den der Autor Martin Mulcahey sogar mit dem größten Boxer aller Zeiten vergleicht: "Amerikanische Box-Journalisten und Historiker bewundern immer noch, wie Muhammad Ali (und andere große Boxer) trotz Kieferbrüchen Siege errungen haben. Gleiches hat auch Abraham getan, als mit stark geschwollenem - und gebrochenem – Kiefer seinen IBF-Gürtel gegen den hart schlagenden kolumbianischen Herausforderer Edison Miranda verteidigte. Abraham hat bewiesen, dass er Schläger wie Miranda, Kofi Jantuah und Kingsley Ikeke besiegen kann. Dazu kommen noch Siege über den boxenden/punchenden Howard Eastman, den "herky-jerky" kämpfenden Ian Gardner und den starken Jabber Nader Hamdan."

Ein wahrer Champion im Kalender "The Year of the Champions".
Doch nicht nur Abrahams mentale Stärke hat den Amerikanern imponiert. Auch die vielen Titelverteidigungen der "fleißigen Gymrat" haben Eindruck hinterlassen. "Die meisten Champions sind schon froh, wenn sie zwei Verteidigungen pro Jahr schaffen, doch Arthur hat in 2006 seinen Titel gleich dreimal verteidigt. Im Schnitt kommt er auf sieben Kämpfe pro Jahr, nur der gebrochene Kiefer hat ihn etwas gebremst", so ESPN weiter.
Und was macht ihn zu einem wahren Champion? "Die Armut in seinem Heimatland Armenien hält ihn davon ab, Gegner zu unterschätzen aus Angst davor, das zu verlieren, was er hat. Und genau das ist die Einstellung, die langjährige Champions brauchen."