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Dienstag, 2007-02-13

Erstes Training von Maske

Erste Trainingseinheit des Erfolgsduos in Frankfurt (Oder)

Der verlorene Sohn ist zurückgekehrt. Zum ersten Mal nach zehn Jahren
Pause trat Henry Maske heute Morgen im Gym von Manfred Wolke seine
Arbeit an. Doch an ein normales Training war anfangs gar nicht zu
denken. Zu groß der Ansturm der Journalisten. 20 Reporter und vier
Kamerateams hatten sich vor dem legendären Lokschuppen in Frankfurt (Oder) versammelt, um alles über die Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte zu
erfahren. "Ich habe vieles hier wiedererkannt und werde bis zum Kampf
gegen Virgil Hill in Frankfurt leben und trainieren", verriet der
Gentleman in einer improvisierten Pressekonferenz. "Ich bin voller
Optimismus."

An die Arbeit: Manfred Wolke und Henry Maske.

Heute und morgen werde er sich mit Wolke zusammensetzen, um einen
dezidierten Trainingsplan zu erstellen. "Danach steigen wir sofort
konzentriert in die Vorbereitung ein", sagte Maske, schließlich sei das
Duell mit Virgil Hill eine "große Herausforderung". "Er ist als
Weltmeister natürlich Favorit, aber ich bin mir sicher, dass ich ihn
schlagen kann."
Am 31. März wird der Gentleman in München wieder in den Ring steigen, um
die einzige Niederlage seiner glorreichen Karriere auszumerzen. Dass er
dabei von seinem langjährigen Trainer Manfred Wolke betreut wird, sei
ihm ein Herzenswunsch gewesen. Gerade das misslungene Comeback von Axel
Schulz hätte gezeigt, dass eine Vorbereitung in Amerika und die
Umstellung des Box-Stils nicht das sei, was man in einem hohen Alter
noch leisten könne. "Aus dem verlorenen Kampf von Axel konnte ich sehr
viel lernen", so der frühere IBF-Champion im Halbschwergewicht. "Ich
muss mich mit noch mehr Konzentration und Einsatz vorbereiten. Boxen ist
Boxen und kein Kindergarten."
Trainer Wolke ist ohnehin der Ansicht, dass man die beiden Comebacks
nicht miteinander vergleichen kann, weil Henry "ein ganz anderes Kaliber
war, ist und sein wird". Er sei ein viel besserer und professionellerer
Boxer. Natürlich glaubt auch Wolke fest an einen Sieg seines "verlorenen
Sohns". "Selbstverständlich kann er gegen Hill gewinnen, sonst hätte ich
diese Aufgabe gar nicht angenommen."

Sauerland Sportdirektor Hagen Doering, Henry Maske und Manfred Wolke.

Im Sauerland-Team freut man sich indes über die Wiedervereinigung des
deutschen Erfolgsduos. "Die herausragende Arbeit der beiden, die Maske
zu einem der erfolgreichsten und populärsten deutschen Profiboxer aller Zeiten gemacht hat,
soll fortgesetzt werden", schwärmt Sportdirektor Hagen Doering. "Wir
haben großes Vertrauen darin, dass es Manfred Wolke gelingt, die
hervorragenden Stärken von Henry Maske wieder herauszuarbeiten."