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Dienstag, 2002-02-19

Erhält Tyson neue Lizenz?

Mike Tyson bekommt eine Lizenz in Washington DC

Mike Tyson steht kurz vor der Vergabe einer Lizenz in Washington DC. Die Mitglieder der Boxkommission der US-amerikanischen Hauptstadt haben einstimmig für die Vergabe der amtlichen Erlaubnis zum Boxen für den Schwergewichtler votiert. Offenbar gibt es im Lizenzierungsprozess noch ein paar Hindernisse, die ausgeräumt werden müssen. "Wir haben den ersten Schritt zur Vergabe einer Lizenz für Tyson getan, damit er im Distrikt von Columbia boxen kann. Es gibt noch einige Schritte, die in die Wege geleitet werden müssen, bevor er seine Lizenz bekommt", diktierte der stellvertretende Vorsitzende der Kommission, Michael Brown, der Presse.
Möglicher Austragungsort könnte am 8. Juni das MCI Center sein, das 20.000 Zuschauer fassen kann, sofern der Kampf gegen IBF- und WBC-Weltmeister Lennox Lewis dort stattfinden würde. "Es gab eigentlich nicht viel zu debattieren. Diese Angelegenheit haben wir schon über einen längeren Zeitraum besprochen. Wir alle kennen den Fall", sagte Brown zur einstimmigen Unterstützung der Bewerbung Tysons für eine Boxlizenz.
Zustimmung gibt es aus dem Rathaus. Mehrfach bestätigte nämlich der Bürgermeister von Washington, Anthony Williams, dass er die Bemühungen unterstützen werde, den Kampf in die Hauptstadt zu holen, wenn die Kommission Tyson eine Lizenz erteilen würde. Denn die Komission sollte entscheiden, ob Tyson seinen Sport ausüben darf. Außerdem glaubt das Stadtoberhaupt, dass die Austragung des Megaevents sehr positive Auswirkungen auf die Stadt haben könne. Der Kampf könnte Washington Einnahmen von mehreren Millionen US-Dollar bescheren. Und dieses zu einer Zeit, in der der Tourismus durch die Ereignisse des 11. Septembers stark zurückgegangen ist.

Shelly Finkel, der Berater und Manager Tysons, gab sich in Bezug auf die Hauptstadt der USA schon vor der ersten positiven Entscheidung in Washington zuversichtlich. Denn nach Ansicht von Finkel macht das MCI Center in Washington als Austragungsort durchaus Sinn. "Die Stadt hat alles, um einen solchen Event zu veranstalten", sagte Finkel. Als einzige Alternative, die für Tysons Berater zur Zeit ansonsten noch in Frage käme, sei eine Austragung des Events in den Niederlanden. "Ich weiß allerdings nicht, wie ernst gemeint dieses Angebot momentan wirklich ist", sagte Finkel.

Zuvor hatte Tyson dem Georgia Dome in Atlanta eine Absage erteilt, da der Erhalt der Lizenz im US-Bundesstaat Georgia vom dortigen Gouverneur stark kritisiert worden war und zu politischen Diskussionen führte. "Ich habe die Verantwortlichen angewiesen, meine Lizenz für einen Kampf zurückzunehmen. Ich bin enttäuscht, dass mein Versuch, zu arbeiten, eine solche Kontroverse ausgelöst hat. Man wird einen anderen Veranstaltungsort finden. Ich bin zuversichtlich, dass ich die Möglichkeit zum Kampf bekomme", sagte Tyson zu der Rückgabe seiner Lizenz in Georgia.