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Mittwoch, 2003-03-05

Erfolg von Robert Stieglitz

Robert Stieglitz und Malik Dziarra siegen in Aschersleben

Der in Magdeburg lebende Robert Stieglitz verteidigte am Samstagabend in der Ballhaus-Arena in Aschersleben seinen Gürtel als IBF-Weltmeister der Junioren im Halbschwergewicht. Bei seiner ersten Titelverteidigung behielt der in Russland geborene Athlet gegen seinen Herausforderer Denis Salomka aus Weißrussland die Oberhand. Die Punktrichter werteten den Kampf dreimal mit 98:90 für den Champion.
Der 21-jährige Stieglitz erarbeitete sich nach verhaltenem Beginn leichte Vorteile. In der dritten Runde überraschte der Titelverteidiger seinen 22-jährigen Herausforderer mit einer Rechten, so dass Salomka angezählt werden musste. Auch in der Folgezeit beherrschte der Champion das Geschehen und ließ sich nicht aus der Konzentration bringen. Er erzielte mit seinen rechten Geraden immer wieder Wirkung beim Gegner und erboxte letztendlich seinem 17. Erfolg im 17. Kampf.
In einem weiteren Kampf des Abends traf Malik Dziarra im ersten Fight nach seiner einzigen Niederlage als Profi auf den in der Ukraine lebenden Vyacheslav Syrovatko. Nach abwechslungsreichem Auftakt brachte der 28-jährige Dziarra häufiger seine Hände ins Ziel. Dabei überzeugte er mit der linken Führhand und seiner rechten Geraden. Nachdem sein Kontrahent bereits in der dritten und fünften Runde angezählt werden musste, schickte der in Magdeburg lebende Super-Mittelgewichtler seinen 25-jährigen Kontrahenten im sechsten Durchgang erneut zu Boden.
Kurz darauf brach Ringrichter Manfred Küchler den ungleich gewordenen Fight nach 1 Minute und 35 Sekunden zu Gunsten von Malik Dziarra ab. Dieser erreichte mit diesem technischen K.o.-Sieg in der sechsten Runde seinen 12. Erfolg im 13. Profikampf. Als nächstes soll der in Gorki geborene Dziarra am 5. April wieder in den Ring steigen. Im Rahmen der WBC-Weltmeisterschaft im Super-Mittelgewicht zwischen Eric Lucas und Markus Beyer in Leipzig trifft er dann auf den ehemaligen WBC-Champion Robin Reid (32) aus England.
Darüber hinaus gab es bei der Ascherslebener Veranstaltung am Samstag noch weitere Ringgefechte. Im Schwergewicht bezwang Hakan Aksun seinen Gegner Marek Oravsky durch technischen Knockout, nachdem dieser in der Ringpause nach der ersten Runde die Aufgabe signalisiert hatte. In der gleichen Gewichtsklasse war Balu Sauer gegen den Polen Krzystof Ogonek über acht Runden nach Punkten erfolgreich. Im Cruisergewicht behielt Mehmed Hendem gegen den Ungarn Sandor Forgacs nach 1 Minute und 45 Sekunden durch technischen K.o. die Oberhand.
Im Leichtgewicht unterlag Michael Durovic dem Berliner Ilian Ares über sechs Runden einstimmig nach Punkten. Im Super-Mittelgewicht erreichte der von Trainer Uli May trainierte Mevludin Cokovic nach 1 Minute und 40 Sekunden der ersten Runde einen technischen K.o.-Sieg gegen Csaba Csik. Ebenfalls in dieser Gewichtsklasse feierte Sebastian Sylvester einen schmeichelhaften Erfolg nach Punkten gegen Patrik Hruska aus Tschechien. Im Weltergewicht benötigte Jan Zaveck gegen Zsolt Toth nur eine Minute für seinen technischen K.o.-Sieg.