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Sonntag, 2003-08-31

Erfolg für Rene Hübner

Boxtempel Berlin-Weißensee Veranstaltungsort für Profiboxveranstaltung

Am Freitagabend gab es im mit etwa 500 Zuschauern gut gefüllten Boxtempel Berlin eine Profiboxveranstaltung mit fünf Kämpfen. Im auf sechs Runden angesetzten Hauptkampf des Abends standen sich dabei im Leichtschwergewicht der Berliner Rene Hübner und der Ungar Csaba Oláh gegenüber, der gerade erst vor zwei Wochen eine Niederlage gegen den Münchener Alexander Petkovic durch technischen K.o. in Runde fünf hinnehmen musste. Gegen den Lokalmatador ging der 35-Jährige allerdings über die Runden und gab sich am Ende nach Punkten knapp geschlagen. Rene Hübner hatte bei seinem zweiten Sieg im Profilager die größere Wucht in seinen Schlägen und setzte seinen Reichweitenvorteil mit zahlreichen Treffern gegen seinen ungarischen Kontrahenten zum verdienten Erfolg um.
Die weiteren Kämpfe des Abends zeigten durchaus Überraschendes. So besiegte Muzaffer Mike Tosun bei seinem Profidebüt mit einer engagierten Leistung zum Schluß des Kampfes den Berliner Mazem Girke nach Punkten. Im Halbschwergewicht wurde Serdar Akova seiner Favoritenrolle gerecht und schickte den polnischen Debütanten Kamil Wodzynski gleich zweimal in Runde zwei mit einer schweren Rechten zu Boden. Ringrichter Walfried Rollert beendete daraufhin das Aufeinandertreffen und der in Berlin lebende Akova siegte durch technischen K.o.
Im Super-Mittelgewicht lieferten sich der Georgier Jewgenji Rakk und der Berliner Mike Wohlert zunächst ein sehr spannendes Aufeinandertreffen. In der zweiten Runde brachte Rakk einen schweren linken Leberhaken bei seinem 29-jährigen Kontrahenten ins Ziel und gewann somit durch K.o. vorzeitig. Unglücklich war die Niederlage von Sladko Cizicz gegen den Berliner Riccardo Grassmann. Der letztendlich unterlegene begann den Fight furios und drängte seinen favorisierten Kontrahenten die ersten zwei Minuten der ersten Runde stark zurück, ehe der Berliner seinerseits Ende des Eröffnungsdurchgangs einige Hände ins Ziel brachte. Ein Treffer davon führte zu einem schweren Cut über dem linken Auge des Hamburgers und somit lautete das offizielle Urteil Abbruchsieg in der zweiten Runde zu Gunsten des 26-jährigen Boxers Grassmann.
Der eigentlich angedachte Höhepunkt des Abends sollte ein Sparringskampf von WBF-Schwergewichtsweltmeister Alexander Jakob und dem noch von der EBU gesprerrten Mario Schiesser werden, doch dieser kam nicht zu Stande. Ein weiteres Highlight sollte es mit dem Aufeinandertreffen von Gino Sigmund und Pavel Zima geben. Laut Ringsprecher Werner Kastor soll Sigmund aber kurz vor Veranstaltungsbeginn in polizeilichen Gewahrsam genommen worden sein, nachdem er es versäumt hatte, eine Steuerschuld rechtzeitig zu begleichen. Sein Gegner Zima war somit umsonst nach Berlin gereist.