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Freitag, 2004-05-21

Erfolg für Melkomian

Pavel Melkomian und Wladimir Sidorenko verteidigen die Internationale Meisterschaft der WBA

Am Dienstag blieb der in Moskau geborene Pavel Melkomian in der Hansehalle Lübeck auch in seinem 17. Profikampf ungeschlagen. Der Cruisergewichtler mit armenischem Reisepass bezwang den Ungarn Gábor Halász im Kampf um die WBA-Internationale Meisterschaft durch technischen K.o. in der achten Runde. Trotz der größeren Reichweite seines Gegners suchte Melkomian von Beginn an die Offensive. Er attackierte seinen Kontrahenten immer wieder mit schnellen Händen. Besonders der linke Haken des 23-Jährigen stellte seinen Widersacher immer wieder vor große Probleme und sorgte schon in der ersten Runde für einen starken Cut über dem rechten Auge des Ungarn. Lediglich im dritten Durchgang kam der 25-jährige Halász kurzzeitig auf. Später dominierte dann wieder der armenische Titelverteidiger. In der achten Runde endete das Aufeinandertreffen: Nach einer weiteren Cutverletzung am linken Auge von Halász brach der Referee Jean-Louis Legland aus Frankreich den Fight auf Anraten des Ringarztes ab.
Mit einem sehr starken Herausforderer musste sich in Lübeck der WBA-Internationale Meister im Bantamgewicht Wladimir Sidorenko (jetzt 15-0) auseinander setzen. Zwar versuchte der Ukrainer schon in der Anfangsphase Druck auf seinen 24-jährigen Gegner Joseph Agbeko auszuüben, doch dieser hielt zunächst mit sehr hoher Schlagfrequenz geschickt dagegen. Ab dem zweiten Durchgang erarbeitete sich Sidorenko jedoch Vorteile, war explosiver und gefährlicher in seinen Aktionen. Bis zur sechsten Runde wirkte der 27-jährige Titelverteidiger variabler und nahm seinem Gegner mit Haken auf den Körper die Luft. Trotzdem hatte der Herausforderer aus Ghana zwischen dem sechsten und achten Durchgang seine starke Momente. Mit aggressiven Schlagserien setzte er dem Ukrainer zu. Die Schlussphase verlief ausgeglichen, so dass die Wertungsrichter Wladimir Sidorenko nach zwölf Runden mit 116:114, 117:111 und 114:114 nach Punkten vorne sahen.