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31.03.2017
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Samstag, 2008-03-01

Erfolg für Kapanov

Jimmy Kapanov gewinnt in Berlin vorzeitig

Jimmy Kapanov bleibt als Berufsboxer weiter ungeschlagen! Der Cruisergewichtler setzte sich am Sonntagabend im Zentrum Schöneweide in Berlin mit einem technischen K.o.-Sieg in der vierten Runde gegen den Kroaten Tomislav Juric Grgic durch. Damit baute der 23-Jährige seine Profibilanz auf sechs Siege aus sechs Profikämpfen aus.

Cruisergewichtler Jimmy Kapanov setzt seine Siegesserie fort (Foto: SE)
Juric Grgic begann aggressiv. Doch Kapanov nahm noch in der ersten Runde die Ringmitte für sich ein und übte von dort aus mit seiner linken Führhand und rechten Aufwärtshaken Druck aus. Sein 26-jähriger Kontrahent wurde immer dann gefährlich, wenn er versuchte, seine rechten Schwinger ins Ziel zu bringen.
Auch im zweiten Durchgang erkämpfte sich Kapanov Vorteile. Nachdem der an diesem Abend von Georg Bramowski gecoachte Cruisergewichtler mit seinen linken Körper- und rechten Aufwärtshaken gefährlich blieb, handelte sich Tomislav Juric Grgic in Runde drei auch noch eine Verwarnung wegen wiederholten Kopfstoßes ein.
Im vierten Durchgang hatte der Kroate den Angriffsbemühungen seines Kontrahenten nicht mehr viel entgegenzusetzen. Nach weiteren harten Treffern des in Georgien geborenen Cruisergewichtlers signalisierte er schließlich die Aufgabe, so dass Ringrichter Holger Wiemann den Kampf nach 28 Sekunden abbrach.
Auch Koko Murat zeigte in dem auf acht Runden angesetzten Fight gegen Johannes Fabrizius eine ansprechende und vor allem taktisch kluge Leistung. Gegen den sehr beweglich und meist defensiv agierenden Gegner aus Bremen ließ sich der 25-Jährige nicht aus der Ruhe bringen und wartete geduldig auf seine Chancen.

Erster Acht-Runder für den 25-jährigen Koko Murat (Foto: Frank Ludwig)
Nach abwartendem Beginn brachte Murat in der zweiten Runde seine harte Rechte zum Kopf und mehrere linke Aufwärts- und Körperhaken ins Ziel. Im dritten Durchgang wirkte sein Kontrahent jedoch aktiver. Danach war es allerdings wieder der in Kitzingen aufgewachsene Halb-Mittelgewichtler, der das Geschehen im Ring bestimmte.
Murat lauerte weiter auf Deckungslücken beim Gegner. Dabei waren es vor allem seine Körperhaken und Treffer mit der Rechten zum Kopf, die seinem 24-jährigen Konkurrenten Probleme bereiteten. Er selbst stand in der Deckung sicher, so dass Fabrizius erst wieder im Schlussdurchgang verstärkt punkten konnte.
Wer am Ende dachte, Koko Murat würde auf den Wertungszetteln vorne liegen, der sah sich getäuscht. Obwohl Punkrichter Holger Wiemann ihn folgerichtig vorne sah, wertete Rene Fiebig den Kampf mit einem Remis. Da Jorg Ilinseer den Halb-Mittelgewichtler völlig überraschend hinten sah, reichte es letztlich nur zu einem Unentschieden.