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Mittwoch, 2007-12-05

Elcock will den IBF-Gürtel

Wayne Elcock vor seiner Abreise in die Schweiz zuversichtlich

Am Sonntagabend reist Wayne Elcock (20 Profikämpfe, 18 Siege) in die Schweiz. Am 8. Dezember wird der 33-Jährige, derzeit die Nummer zwölf der IBF-Weltrangliste, in der St. Jakobshalle in Basel den in 24 Profikämpfen ungeschlagenen IBF-Weltmeister King Arthur Abraham herausfordern. Nur wenige Tage vor seiner Abreise aus England stellte sich der Boxprofi aus Birmingham, den sie in seiner Heimat "Mad Dog" rufen, zum Gespräch.

Wayne Elcock kommt mit Optimismus nach Basel (Foto: wayneelcock.com)
Herr Elcock, wann begannen Sie Ihre Vorbereitung auf den Kampf am 8. Dezember?
Wayne Elcock: Die Vorbereitung auf den WM-Kampf fing kurz vor der ersten Pressekonferenz in Basel, also im Oktober, an. Doch ich hatte gerade einen Sieg über zwölf Runden gegen Howard Eastman hinter mir. Deshalb war die Fitness noch sehr gut.
Können Sie uns sagen, wo und wie Sie sich vorbereitet haben?
Wayne Elcock: Ich war in England, in dem üblichen Gym. Ich wurde von den Lynch-Brüdern, Paddy und Tommy, trainiert. Jeder, der schon mal mit ihnen zusammengearbeitet hat, wird bestätigen, dass dies etwas ganz Besonderes an sich hat.
Welchen Eindruck haben Sie von Ihrem Gegner Arthur Abraham?
Wayne Elcock: Ich habe mir ein paar Kämpfe von ihm angeschaut. Er ist ein sehr guter Fighter und hat wirklich das Recht, sich Weltmeister zu nennen. Auf seinem Weg hat er schon ein paar richtig gute Leute geschlagen.
Wie schätzen Sie Ihre Chance ein, ihn zu besiegen?
Wayne Elcock: Ich steige in den Ring, um zu gewinnen. So einfach ist das.
Sie kämpfen zum ersten Mal in der Schweiz. Sehen Sie das als Vor- oder Nachteil?
Wayne Elcock: Ob nun zu Hause, in Deutschland oder in der Schweiz - das ist egal. Ich komme nach Basel, um mir den Gürtel zu holen. Das ist die einzige Sache, die zählt.
Während Ihrer Laufbahn kassierten Sie zwei Niederlagen. Im November 2003 unterlagen Sie Lawrence Murphy durch K.o. in der ersten Runde. Was lief damals falsch?
Wayne Elcock: Im ersten Kampf gegen Murphy war es, als ob man einen schlechten Tag im Büro erwischt hätte - eine echte Lehrstunde. Danach habe ich viele Dinge geändert, suchte mir ein neues Management und einen neuen Trainer. Aber ich habe mich für die Niederlage gerächt und Murphy im Mai letzten Jahres in einem einseitigen Fight in der fünften Runde gestoppt.
Dann gab es noch die Niederlage gegen Scott Dann…
Wayne Elcock: Die Wertung der Punktrichter war klar zu Gunsten von Scott Dann. Ich und ein paar andere Leute hatten es knapper gesehen. Aber um ehrlich zu sein, war das eine ganz schwache Leistung von mir. Damals kamen ein paar Dinge zusammen. Ich hatte in der Zeit nur einen Kampf innerhalb von 15 Monaten - und der endete schon nach einer Runde. Mir fehlte deshalb ein wenig die Ringpraxis.
Danach ging es steil bergauf. Zuletzt überzeugten Sie durch Siege gegen Steven Bendall und Howard Eastman. Können Sie uns sagen, wie es zu der Leistungssteigerung kam?
Wayne Elcock: Die Erklärung ist ganz einfach. Ich habe mich verbessert, weil ich das richtige Team, das an mich glaubt, um mich herum habe. Zudem habe ich permanent trainiert, bin durchgängig aktiv geblieben.