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Donnerstag, 2003-05-22

"Eine Faust voll Dollar"

Eine ungewöhnliche Veranstaltung in den USA kämpft um die Gunst des zahlenden TV-Publikums

Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten sorgt immer wieder für neue, bisweilen zweifelhafte Überraschungen. Nach der Erfindung des Promiboxens im Frühjahr dieses Jahres in den USA, findet nun am 30. November eine weitere seltsame Box-Veranstaltung mit dem Motto "Eine Faust voll Dollar" statt. Dabei sollen acht bekannte Schwergewichtsboxer paarweise gegeneinander antreten, bis ein Sieger ermittelt ist. Begleitet wird der Event vom US-Rap-Musiker Xzibit.
Die Kämpfe sollen über drei Runden á drei Minuten gehen. Nach einer Pause durch Musik-Showeinlagen im Ring sollen die Sieger weiter boxen, bis zwei Athleten übrig bleiben und im Finale um 100.000 US-Dollar kämpfen. Der Ausgang der Kämpfe soll nicht in die Kampfrekorde der Schwergewichtler aufgenommen werden, dennoch werde nach den offiziellen Regeln geboxt. Ihre Teilnahme am Event zugesagt haben bislang offenbar die amerikanischen Schwergewichtler Derrick Jefferson, Ray Austin, Jeremy Williams, Maurice Harris und der frühere Weltmeister Tim Witherspoon.
Auch der bislang ungeschlagene Gerald Nobles (20 Siege, 16 vorzeitig) und der Italienische Meister Paolo Vidoz (11 Siege, eine Niederlage) wollen um die 100.000 US-Dollar boxen. Ebenso sollen sich Berater von Ray Mercer bei Cedric Kushner Promotions, die zusammen mit dem Entertainment-Unternehmen Spring Communications das Event veranstalten, gemeldet haben.
Als Antrittsprämie erhält jeder Boxer 5.000 US-Dollar. Die Veranstaltung läuft unter dem Markennamen Thunderbox und wird in den USA im Pay-per-View-Verfahren zum Preis von 19,95 US-Dollar übertragen. "Wir glauben, dass Thunderbox ein großer Pay-per-View-Franchise-Erfolg wird", meint John Rubey, Geschäftsführer von Spring Communication, der damit andeutet, dass das Unternehmen die Erwartung hegt, mit dem Projekt auch in anderen Ländern zu starten. Ob der zumindest fragwürdige Event von Erfolg gekrönt sein wird, entscheiden - wie immer - die Zuschauer.