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Donnerstag, 2002-01-24

Ehrungen für Sven Ottke

Der IBF-Weltmeister für das Jahr 2001 national und international gleich mehrfach in Ehrungen ganz weit vorne

Sven Ottke, IBF-Weltmeister im Super-Mittelgewicht, ist in diesen Tagen viel unterwegs. Einerseits will er sich in Köln mit Trainer Ulli Wegner auf seinen nächsten großen Auftritt in der Bördelandhalle am 16.03. in Magdeburg gegen den Australier Rick Thornberry vorbereiten, auf der anderen Seite werden dem 1967 geborenen Profiboxchamp, der im März das 13. Mal seinen Titel verteidigen will, gerade Ehrungen von allen Seiten zu Teil.
Heute wurde Ottke im Box-Camp Cologne in Köln/Müngersdorf die Auszeichnung zu Deutschlands "Boxer des Jahres 2001" der Fachzeitschrift "BoxSport" überreicht. Der 34-jährige Champion, der in 25. Profikämpfen den Ring 25-mal als Sieger verließ, verwies den in Hamburg lebenden Halbschwergewichtsweltmeister Dariusz Michalczewski auf den zweiten und den Ukrainer Wladimir Klitschko, WBO-Weltmeister im Schwergewicht, auf den dritten Platz. Die Wahl wurde durch die Leser der Fachzeitschrift "BoxSport" zu Gunsten des Weltmeisters im Super-Mittelgewicht entschieden und zählt zu den anerkanntesten Auszeichnungen im deutschen Profiboxsport.
Ebenfalls erfolgreich gestalte sich die Wahl zum "Nationalen Boxer des Jahres 2001" des deutschsprachigen Boxsportportals "Boxingpress". Die Boxingpress-Leser wählten Ottke mit großem Abstand. Der Karlsruher aus dem Sauerland-Team konnte sich dort ebenfalls gegen namhafte Konkurrenz durchsetzen und erhielt sagenhafte 52,23 Prozent der Stimmen. So heißt es in dem dazugehörigen Artikel bei Boxingpress: "Ottke suchte im Gegensatz zu früheren Fights vermehrt die offene Konfrontation mit seinem Gegner und behielt dank seiner glänzenden Reflexe und seiner boxerischen Überlegenheit auch meist die Oberhand." Erfreulich auch, dass bei dieser Wahl Oktay Urkal aus Berlin den dritten Platz belegte. Europameister im Super-Mittelgewicht, Danilo Häußler, der in Frankfurt/Oder von Manfred Wolke trainiert wird, belegte den 5. Rang.
Immerhin Platz zwei erlangte der in Berlin geborene Familienvater bei der Wahl zum "Sportler des Jahres 2001" in Berlin. Mehr als 15 000 Berliner hatten sich an der Wahl beteiligt, die von den Berliner Medien in Zusammenarbeit mit Top Sportmarketing organisiert wurde. Am Montagabend wurden in der Mercedes-Welt am Salzufer in der Hauptstadt die Sieger in vier Kategorien geehrt. Bei den Sportlerinnen setzte sich Claudia Pechstein vor Monique Garbrecht durch, bei den Trainern und Managern siegte Jürgen Röber (Trainer Hertha BSC Berlin) und die Wahl zur Mannschaft des Jahres fiel überraschend auf den 1. FC Union Berlin. Sven Ottke musste sich lediglich Eric Zabel geschlagen geben, konnte aber immerhin so prominente Sportler wie den Fußballnationalspieler Marko Rehmer, Wendell Alexis von Alba Berlin und den Hochspringer Martin Buß hinter sich lassen.
Internationale Bewunderung schlug Ottke, der am 22. März 1997 seinen ersten Profikampf bestritt, ebenfalls entgegen. Die Experten des international renommierten englischen Magazins "Boxingnews" kürten "Svenni" zum besten europäischen Boxer des Jahres 2001. Für Boxkritiker und Boxliebhaber ist das wöchentlich erscheinende Fachblatt eine der wichtigsten internationalen Informationsquellen. In seiner Begründung lobte das bekannte Magazin die vier Titelverteidigungen des "unerschütterlichen" IBF-Champions im Super-Mittelgewicht mit einem "bemerkenswerten Knockout" gegen Anthony Mundine aus Australien. Ebenso lobte die Jury die weiteren großen Siege gegen James Crawford (K.o. in Runde acht), gegen Ali Ennebati (technischer K.o. in Runde elf) und den Punktsieg gegen James Butler.
Der amerikanische Informationsdienst "Boxing Flash Update" konnte diese Wahl bestätigen. Der renommierte Boxsportfaxdienst kürte den von Manager Wilfried Sauerland betreuten Profi zum "Boxer Europas 2001". Damit ist Sven Ottke, der seinen Titel das letzte Mal im Dezember in der Dortmunder Westfalenhalle gegen Anthony Mundine verteidigte, wohl der erfolgreichste deutsche Profiboxer des letzten Jahres. Viel Lob gab es nach seiner letzten Titelverteidigung in Dortmund dazu auch von seinem in Köln lebenden Trainer Ulli Wegner für seinen Schützling gegenüber den Medienvertretern. Wegner sagte: "Sven ist wirklich ein ganz Großer."