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Mittwoch, 2003-12-17

Dzemski besiegt McClendon

Dirk Dzemski behält gegen einen sehr unbequemen Gegner die Oberhand

Der 31-jährige Dirk Dzemski (jetzt 21-0) verteidigte am Samstagabend in der Lausitz-Arena in Cottbus den WM-Gürtel der National Boxing Association (NBA). Gegen den 37 Jahre alten Virgil McClendon aus den USA erboxte der Schützling von Trainer Werner Kirsch einen K.o.-Sieg in der neunten Runde.
Der Beginn in dem Aufeinandertreffen der Rechtsausleger war äußerst verhalten. Während Dzemski zunächst Probleme hatte, seinen Gegner klar und wirkungsvoll zu treffen, versuchte dieser mit verschiedenen Mätzchen den Rhythmus seines Konkurrenten zu stören. So fasste sich der Amerikaner immer wieder an seine Hose, um den Eindruck zu erwecken, dass er im jeweiligen Moment leicht zu treffen sei. Auch ließ er häufig die Deckung komplett fallen.
Das Ziel war aber, seinen Gegner schlecht aussehen zu lassen oder ihn zu überhasteten Aktionen hinzureißen. Doch der NBA-Champion behielt die Ruhe und dominierte deutlich. Ab der fünften Runde erhöhte sich zudem die Treffsicherheit des in Glauzig lebenden Athleten. Im sechsten Durchgang musste der Herausforderer harte Treffer hinnehmen, nachdem ihn Dzemski an den Seilen gestellt hatte.
Die besten Phasen hatte Virgil McClendon in der dritten, Ende der sechsten und Anfang der siebten Runde. Im achten Durchgang stellte der Titelverteidiger seinen Gegner allerdings erneut an den Ringseilen und schickte ihn mit zwei aufeinander folgenden Rechts-Links-Kombinationen zu Boden. Nach 2:49 Minuten in Runde neun führte Dzemski mit einem weiteren Niederschlag durch die linke Gerade das vorzeitige Ende des Kampfes herbei.
Im Super-Mittelgewicht kam Malik Dziarra (29) zu einem technischen K.o.-Erfolg in Runde fünf gegen den Argentinier Gustavo Javier Kapusi. Im Aufeinandertreffen um die NBA-Intercontinental Meisterschaft signalisierte die Ecke des Südamerikaners wegen eines Cuts über dem linken Auge die Aufgabe. In der gleichen Gewichtsklasse kam Robert Stieglitz (22) zu einem technischen K.o.-Sieg in der ersten Runde gegen den 27-jährigen Polen Marcin Radola und blieb damit auch im 21. Profifight ungeschlagen.
Eine Überraschung war sicherlich die K.o.-Niederlage in der dritten Runde des rumänischen Schwergewichtlers Konstantin Onofrei gegen den Franzosen Thierry Guezouli. Der Berliner Enrico Rausch überzeugte bei seinem Profidebüt im Schwergewicht mit einem technischen K.o.-Sieg in der ersten Runde gegen den Tschechen Frantisek Vasak. Weltergewichtler Jan Zaveck verbuchte einen Erfolg durch technischen K.o. in der fünften Runde gegen Rozalin Nasibulin. Dariusz Snarski bezwang Konstantin Flachbart in der gleichen Gewichtsklasse nach Punkten. Im Halb-Mittelgewicht erreichte Lukas Konecny gegen Raimundas Petrauskas einen einstimmigen Punktsieg.