Deutsch English
30.09.2016
Top-Thema

Wiegen in Neubrandenburg

Brähmer und Cleverly vor Halbschwergewichts-WM am Samstag im Limit!

Pressekonferenz Berlin

Verbrennungsgefahr: Brähmer warnt Cleverly vor "Hölle" Neubrandenburg!

Top-Video
Video ansehen

 

 

NEWS
Freitag, 2004-02-06

Druck lastet auf Woods

Zweites Aufeinandertreffen um die IBF-WM im Halbschwergewicht zwischen Clinton Woods und Glencoffe Johnson

Am 17. November standen sich der Brite Clinton Woods und der aus Jamaika stammende Glencoffe Johnson in Sheffield schon einmal im Ring gegenüber. Im Kampf um den vakanten WM-Titel der IBF werteten die Punktrichter den Fight seinerzeit unentschieden. Das Urteil der Wertungsrichter war jedoch umstritten, denn viele neutrale Beobachter hatten den in Miami lebenden Johnson nach zwölf Runden vorne gesehen.
Vor dem erneuten Ringgefecht am 6. Februar standen beide Konkurrenten am Dienstag den Medien während einer Pressekonferenz Rede und Antwort. "Der Druck ist unheimlich groß. Die Menschen aus Sheffield erwarten natürlich, dass ich gewinne. Außerdem möchte ich meinen Promoter nicht im Stich lassen", erklärte der IBF-Weltranglistendritte Woods (31) und fuhr fort: "Ich fühlte mich nach dem ersten Kampf als Sieger. Doch jetzt haben wir erneut die Chance heraus zu finden, wer der wahre Champ ist."
Sein Konkurrent Johnson (35) stimmte nicht mit der Meinung seines Widersachers überein. "Ich weiß nicht, wie er sagen kann, dass er den ersten Fight gewonnen hätte. Sogar seine eigenen Fans kamen nach dem Kampf zu mir und versicherten mir, dass er verloren hätte", erklärte der IBF-Weltranglistenfünfte. Die Punktrichter hingegen hatten das Aufeinandertreffen im November mit 115:113 (Albert Bennett) für Woods, 114:114 (Howard Foster) und 116:112 (Tony Pallola) für Johnson gewertet. Mit dem Remis blieb der IBF-Titel im Halbschwergewicht erst einmal vakant.