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Freitag, 2003-04-18

Djelti bleibt Europameister

Affif Djelti verteidigt seinen EM-Titel gegen Youssef Djibaba

Im italienischen Piacenza traf am Dienstagabend der 43-jährige Affif Djelti bei seiner EM-Titelverteidigung im Super-Federgewicht auf seinen französischen Landsmann Youssef Djibaba. Der Europameister siegte durch technischen K.o. in der achten Runde und erzielte damit seinen 36. Sieg im 48. Profikampf.
Dabei war der Kampfverlauf durchaus überraschend. Denn der erst kurzfristig für den Spanier Pedro Miranda eingesprungene Youssef Djibaba bestimmte zu Beginn das Geschehen im Ring. Der 26-jährige Herausforderer legte dabei ein recht hohes Tempo vor und brachte den Titelverteidiger immer wieder in Bedrängnis.
Erst ab der vierten Runde fand der Europameister besser in den Fight. Zeitweise schien es, als ob der 43-Jährige mit seinen überraschenden linken Haken auf einen vorzeitigen K.o. aus sei. Doch auch der Herausforderer machte weiter Druck. Dabei fanden allerdings längst nicht alle Schläge auch ihr Ziel.
Ab dem siebten Durchgang verließen den in Marseille lebenden Djibaba ein wenig die Kräfte. Deshalb war es dann auch nicht sehr verwunderlich, dass in der achten Runde die Entscheidung fiel. Affif Djelti nutzte eine Unaufmerksamkeit seines Kontrahenten und brachte einen seiner harten linken Haken ins Ziel. Sein Widersacher war sichtlich benommen, ging allerdings nicht zu Boden.
Der Europameister erkannte sofort die Situation und setzte nach. Mit einer Reihe von linken Haken und ein paar Rechten traf er jetzt den in die Ringecke zurückgedrängten Djibaba schwer, bis die Ecke des Herausforderers das Handtuch warf und der Ringrichter das Aufeinandertreffen beendete.
In einem weiteren Kampf des Abends besiegte der italienische Schwergewichtler Paolo Vidoz seinen Konkurrenten Eduardo Sandivares nach nur wenigen Sekunden vorzeitig. Der Argentinier verlor während einer Aktion von Vidoz seinen Mundschutz und ging nach einer rechten Geraden zu Boden. Daraufhin war er nicht mehr im Stande, den Fight fortzusetzen.