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Mittwoch, 2002-02-06

Diskussion um Lizenz

Die Diskussion um die Erteilung einer Boxlizenz für Mike Tyson geht in die nächste Runde

Der Vorsitzende der Kommision zur Vergabe einer Boxlizenz im US-Bundesstaat Kalifornien, Carl Soto, hat grundsätzliches Interesse für Los Angeles als Austragungsort für den Kampf von Lennox Lewis gegen Mike Tyson bekundet. Wirtschaftlich wäre der Kampf eine Wohltat für Kalifornien. Allerdings müsse natürlich erst die Anhörung von Tyson stattfinden, bevor über die Erteilung einer Lizenz entschieden werde.

"Die Entscheidung der Kommission in Nevada respektiere ich. Ich akzeptiere, was sie ihrer Ansicht nach richtig entschieden haben. Wir hier in Los Angeles werden die Angelegenheit differenzierter betrachten. Las Vegas nimmt daran keinen Schaden. Dies ist eine Chance für Los Angeles. Wir haben hier gar nichts. Wir bekommen nicht die großen Megafights wie Las Vegas. Bei einem Kampf dieser Größenordnung wird die ganze Welt zuschauen", sagte Soto in einem Interview mit einer Tageszeitung in Los Angeles.

Soto war darauf bedacht, nicht zu sagen, wie er bei einer möglichen Anhörung Tysons entscheiden würde, aber er gab zu bedenken, falls Kalifornien die Lizenz nicht erteilen werde, werde dies ein anderer Bundesstaat tun. Und in der Tat kündigte auch schon der Vorsitzende der Kommission zur Vergabe einer Boxlizenz aus Michigan, David Sebastian, an, dass Tyson eine Lizenz erhalten werde, wenn der lukrative Kampf in Detroit stattfinden würde.
Gegen die Erteilung einer Boxlizenz durch irgendeinen Staat wehrt sich der Promoter Bob Arum, bei dem schon Boxlegenden wie Muhammad Ali, Thomas Hearns oder Marvin Hagler unter Vertrag waren. "Ich denke, es wäre eine Tragödie, wenn verschiedene Staaten sich nicht der Entscheidung Nevadas anchließen würden. Sollte ein anderer Bundesstaat Tyson die Lizenz erteilen, dann wird es höchste Zeit für eine zentrale Boxkommission", sagte Arum.