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Dienstag, 2009-09-15

Dirks hat die nächsten Siege im Visier

Dustin Dirks bestreitet den elften Profikampf (Fotos: SE)

Im Jahnsportforum Neubrandenburg am Samstag gegen den Ungarn Nagy

Am 26. Januar letzten Jahres gab Dustin Dirks sein Profidebüt. Im Berliner Tempodrom bezwang der damals 18-Jährige den Slowaken Michal Hlavka durch technischen K.o. in der zweiten Runde. Inzwischen zieren schon zehn Siege aus zehn Fights die Profibilanz des deutschen Halbschwergewichtlers. Im Aufeinandertreffen gegen den 22-jährigen Ungarn Norbert Nagy (3-1, 2 K.o.´s) will der Schützling von Trainer Otto Ramin am 19. September im Jahnsportforum den nächsten Erfolg einfahren. 

 

Im Alter von 15 Jahren kam Dirks zum Boxen. Beim Boxring Eintracht Berlin bestritt er 33 Kämpfe. Sein größter Erfolg: der Gewinn der Internationalen Deutschen Meisterschaft der Junioren im Jahr 2006. "Ich lebe eher von der Schlagkraft. Bei den Amateuren zählte in erster Linie die Schnelligkeit", erzählt Dirks, der im Box-Gym an der Eisenacher Straße in Berlin-Marzahn trainiert. Deshalb war für ihn Anfang 2008 klar, dass er versuchen würde, sein Glück im Profilager zu finden. 

Vor allem die Deckung des jungen Kämpfers hat sich im Lager der Berufsboxer erheblich verbessert. "Trotzdem gibt es natürlich noch eine Menge zu tun. Aber das ist mühsame Kleinarbeit, vor allem im taktischen Bereich", weiß der 20-Jährige. In den letzten Wochen habe sein Coach die Intensivität der Vorbereitung weiter gesteigert. "Wir haben noch mehr Läufe als sonst gemacht. Generell war das Konditionstraining einen Tick härter als noch in den Monaten zuvor", so Dirks.

 

Zuletzt zeigte sich der Berliner Boxprofi in bestechender Form. Den Albaner Orial Kolaj erwischte er beim Kampf am 27. Juni in der Berliner Max-Schmeling-Halle nach einer Minute und 13 Sekunden der zweiten Runde mit einem blitzsauberen rechten Aufwärtshaken: fünfter K.o.-Sieg im zehnten Profifight! "So kann es ruhig weitergehen", sagt Dirks rückblickend. "Vor dem Kampf war ich noch total aufgeregt, aber dann hat im Ring wieder mal alles super geklappt." 

Auch die Sparringseinheiten für die Boxgala in Neubrandenburg liefen gut. "Die Vorbereitung wurde zwar für 14 Tage ein wenig unterbrochen, da ich mit meiner Mutter Kerstin, meinem Stiefvater Thomas und meinem Bruder Denis in Norwegen im Urlaub war. Doch als es in Berlin wieder richtig losging, habe ich sofort den Rhythmus wiedergefunden. Das Selbstbewusstsein ist inzwischen durch meine Siege gestiegen. Insofern gehe ich optimistisch in den Kampf am 19. September", erzählt Dirks.

 

Ans Jahnsportforum habe er ohnehin nur die besten Erinnerungen. "Ich stand hier schon zweimal im Ring: Einmal im April 2008 gegen Zahit Uzunkaya und dann boxte ich im Februar dieses Jahres gegen Dmitry Protkunas. Beide Kämpfe habe ich gewonnen. Das ist ein gutes Omen", glaubt Dirks. "In Neubrandenburg herrscht immer - egal ob bei den Rahmen- oder bei den Hauptkämpfen - eine tolle Stimmung. Da macht es für jeden Boxer Spaß, in den Ring zu steigen."