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Donnerstag, 2010-01-28

"Gegen Garay muss man auf der Hut sein!“

Halbschwergewichtler Dustin Dirks (Fotos: Winfried Mausolf und SE)

Dirks will Erfolgsserie am 30. Januar in Neubrandenburg fortsetzen

Am 26. Januar 2008 gab Dustin Dirks sein Profidebüt. Im Berliner Tempodrom bezwang der damals 18-Jährige den Slowaken Michal Hlavka durch technischen K.o. in der zweiten Runde. Inzwischen zieren schon zwölf Siege aus zwölf Fights die Profibilanz des deutschen Halbschwergewichtlers. Im Aufeinandertreffen gegen Juan Manuel Garay will der Schützling von Trainer Otto Ramin am 30. Januar in Neubrandenburg den nächsten Erfolg einfahren.

Doch das dürfte kein leichtes Unterfangen werden. Denn für den 37-jährigen Garay läuft derzeit alles nach Plan. Im Juni letzten Jahres knockte er überraschend im Cruisergewicht den zuvor ungeschlagenen Deutschen Martin Kempf in der Berliner Max-Schmeling-Halle in Runde vier aus. Zwei weitere Siege folgten seither, so dass sich die Bilanz des Argentiniers inzwischen auf 18 Siege aus 28 Profikämpfen verbesserte.

"Bei einem Gegner, der offensichtlich gerade einen richtigen Lauf hat, hat man schon größeren Respekt als sonst. Gegen Garay muss man immer auf der Hut sein. Zwar ist er kein guter Techniker, aber dafür schlägt er äußerst hart und ist explosiv. Doch ich hatte gute Sparringspartner. Insofern gehe ich mit Zuversicht in diesen schweren Kampf im Jahnsportforum", sagt der 20-jährige Dustin Dirks.

Sein Trainer Otto Ramin weiß, dass der Fight gegen Garay für seinen Schützling ein guter Prüfstein ist. "Für Dustin ist das ein echter Härtetest. Wir müssen sehen, ob er in der Lage ist, trotz des jungen Alters gegen so einen hart schlagenden Boxer zu bestehen. Garay wird sich von Dustins Schlagstärke nicht beeindrucken lassen. In dem Kampf werden also auch die taktischen Fähigkeiten gefragt sein", sagt der Coach.

Zuletzt zeigte sich sein Schützling in bestechender Form. Die letzten drei Gegner - den Albaner Orial Kolaj sowie die Ungarn Norbert Nagy und Istvan Orsos schickte er allesamt mit vorzeitigen Siegen nach Hause. "So könnte es ruhig weitergehen", sagt Dirks rückblickend. Der junge Halbschwergewichtler glaubt: "Neubrandenburg brachte mir als Austragungsort immer Glück. Auch wenn es am 30. Januar deutlich schwerer wird, gewinne ich."