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Samstag, 2009-06-20

Dirks freut sich auf das Berliner Heim-Publikum

Dustin Dirks hat am 27. Juni ein Heimspiel (Fotos: SE)

Halbschwergewichtler will makellose Profibilanz weiter ausbauen

Am 26. Januar letzten Jahres gab Dustin Dirks sein Profidebüt. Im Berliner Tempodrom bezwang der damals 18-Jährige den Slowaken Michal Hlavka durch technischen K.o. in der zweiten Runde. Inzwischen zieren schon neun Siege die Kampfbilanz des deutschen Halbschwergewichtlers. Beim Heimspiel am 27. Juni in der Berliner Max-Schmeling-Halle will der Lokalmatador gegen den Albaner Orial Kolaj (25) den zehnten Erfolg seiner Profilaufbahn einfahren. 

Erst im Alter von 15 Jahren fand Dirks den Weg zum Boxen. Beim Boxring Eintracht Berlin bestritt er 33 Kämpfe. Sein größter Erfolg war der Gewinn der Internationalen Deutschen Meisterschaft der Junioren im Jahr 2006. "Ich lebe eher von der Schlagkraft. Bei den Amateuren zählte in erster Linie die Schnelligkeit", erzählt Dirks. Deshalb war für ihn früh klar, dass er versuchen würde, sein Glück im Profilager zu finden. Die Rechnung könnte aufgehen. Denn Trainer Otto Ramin hat aus dem früher manchmal etwas eckig wirkenden Stil seines jungen Schützlings inzwischen einen anständigen Boxer geformt.

 

Vor allem die Deckung des jungen Kämpfers hat sich erheblich verbessert. "Trotzdem gibt es natürlich noch eine Menge zu tun. Aber das ist mühsame Kleinarbeit", weiß der erst 20-jährige Halbschwergewichtler. "Die Vorbereitung auf einen Kampf besteht ja in erster Linie aus Konditions- und Krafttraining und der anschließenden Sparringsphase. Doch der Trainer hat mit mir in den vergangenen Wochen auch daran gearbeitet, dass sich gewisse technische Elemente automatisieren. Zum Beispiel haben wir die Beinarbeit verbessert." 

In den Sparringseinheiten konnte er bereits zeigen, dass er weitere Fortschritte gemacht hat. "Im Sparring lief es gut. Die meisten Sparringspartner waren etwas kleiner als ich. Das passte, da ich etwas größer als Orial Kolaj sein müsste. Jetzt geht es darum, die Leistungen aus der Vorbereitung im Wettkampf zu bestätigen. Doch das Selbstbewusstsein ist durch meine Siege gestiegen. Insofern gehe ich optimistisch in den Kampf am 27. Juni. Doch ich weiß auch, dass man nur so gut sein kann, wie es der Gegner zulässt", erklärt Dirks.

Der Kämpfer aus der Hauptstadt freut sich auf den Auftritt vor heimischem Publikum. "Bei meinem Profidebüt habe ich damals im Tempodrom geboxt. Das war schon ein Highlight für mich. Aber in der Max-Schmeling-Halle stand ich noch nie im Ring. Ich bin froh darüber. Denn da können viele Bekannte und Freunde dabei sein und mich unterstützen. Mir tut das gut. Wenn viele da sind, lenkt mich das ab. Dadurch ist die Aufregung nicht so groß. Die Konzentration leidet nicht darunter. Ich bin dadurch einfach nur ein bisschen freier", so Dirks.

Eintrittskarten für die Veranstaltung in der Berliner Max-Schmeling-Halle, bei der auch die IBF-WM im Mittelgewicht zwischen Arthur Abraham und Mahir Oral auf dem Programm steht, sind über die telefonische Ticket-Hotline 01805 / 10 14 14 (€ 0,14 / min) und im Internet bei www.ticketcorner.com erhältlich.