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Mittwoch, 2012-04-25

Dimitreko im Interview

Alexander Dimitrenko

Ex-Europameister Alexander Dimitrenko (Foto: Photo Wende)

Ex-Europameister Dimitrenko unterschätzt seinen Gegner nicht

Wenn Alexander Dimitrenko (32-1, 21 K.o.´s) am 5. Mai in Erfurt gegen Kubrat Pulev (15-0, 7 K.o.´s) in den Ring steigt, dann will er sich mit aller Macht seinen früheren Titel zurückholen. Denn der heute 29-Jährige hatte den EM-Gürtel schon einmal inne. Am 31. Juli 2010 setzte er sich in Hamburg mit einem technischen K.o. in der fünften Runde gegen den Ukrainer Yaroslav Zavorotnyi durch und war Europameister. Nach zwei erfolgreichen Titelverteidigungen - im März 2011 gegen den Polen Albert Sosnowski und im September 2011 gegen Michael Sprott (Großbritannien) - musste er den EM-Gürtel verletzungsbedingt abgeben. Jetzt ist der Titel vakant und Dimitrenko wieder fit. Ob er fest daran glaubt, wieder Europameister zu werden, verrät er im Interview.

Herr Dimitrenko, Sie erkämpften im Juli 2010 den EM-Gürtel. Doch dann wurde Ihnen der Titel nach zwei erfolgreichen Titelverteidigungen aberkannt. Was ist aus Ihrer Sicht passiert?

Alexander Dimitrenko: Ich hatte mich im letzten Kampf gegen Michael Sprott verletzt, mein Ellenbogen musste operiert werden - freie Gelenkkörper wurden entfernt. Deshalb wurde mir der Titel aberkannt - und das zu Unrecht!

Jetzt haben Sie die Chance, am 5. Mai wieder Europameister zu werden. Sind Sie besonders motiviert?

Alexander Dimitrenko: Ja, das ist doch eigentlich mein Titel. Ich werde ihn mir zurückholen.

Wie haben Sie sich auf den Kampf in Erfurt vorbereitet?

Alexander Dimitrenko: Sehr gut! Ich habe in Aschaffenburg für den Kampf trainiert.

Ihr neuer Trainer Scott Welch lobt Sie in den höchsten Tönen, hält Sie für einen "herausragenden" Schwergewichtler. Wie gefällt Ihnen die Zusammenarbeit mit ihm?

Alexander Dimitrenko: Er hat selbst im Schwergewicht geboxt und versteht mich deshalb sehr gut. Wir sprechen die gleiche 'Sprache'.

Ihr Gegner Kubrat Pulev ist erst seit etwas mehr als zweieinhalb Jahren Profi. Wie schätzen Sie ihn von der Leistungsstärke her ein?

Alexander Dimitrenko: Man sollte niemals seinen Gegner unterschätzen!

Sie haben klare Größen- und Reichweitenvorteile. Glauben Sie, dass dies den Ausgang des Kampfes entscheidend beeinflussen wird?

Alexander Dimitrenko: Das wird sich alles im Ring zeigen.

Boxer geben meist nur ungern Prognosen darüber ab, wie ein Kampf ausgehen wird. Wollen Sie sich dazu äußern, wie der Kampf am 5. Mai endet?

Alexander Dimitrenko: Ich werde den Ring als Sieger verlassen!

Vorausgesetzt Sie gewinnen: Haben Sie schon weitere Pläne, wie es dann weitergeht?

Alexander Dimitrenko: Ich konzentriere mich immer nur auf ein Ziel und arbeite deshalb Schritt für Schritt. Momentan konzentriere ich mich nur auf den 5. Mai, danach werde ich genug Zeit haben, um den nächsten Kampf und meine Zukunft zu planen.

Eintrittskarten für die Veranstaltung in Erfurt - dort stehen auch die WBO-Weltmeisterschaften mit Marco Huck (Cruisergewicht) und Robert Stieglitz (Super-Mittelgewicht) auf dem Programm - sind über die telefonische Ticket-Hotline 01805-570044 (€ 0,14/min., Mobilfunkpreise max. € 0,42/min.) und im Internet bei www.eventim.de erhältlich.