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Sonntag, 2008-04-20

Dettweiler im Ring zurück

Nach überstandener Verletzung will Dettweiler wieder glänzen

Das letzte Jahr würde René Dettweiler am liebsten ganz schnell abhaken. Zwar verbuchte der Schwergewichtler zunächst drei Siege für sich und baute seine Bilanz damit auf 21 Siege aus 22 Profikämpfen aus, doch dann warf den in Lübz geborenen Rechtsausleger ein Mittelhandbruch in der linken Schlaghand weit zurück.

René Dettweiler: 22 Profikämpfe - 21 Siege (davon 11 durch K.o.)
"Das war im Oktober. Mir war zunächst noch nicht klar, dass es ein Bruch ist. Deshalb habe ich noch weiter trainiert. Dass die Mittelhand gebrochen ist, stellte sich erst einige Tage später heraus", blickt der von Manfred Wolke gecoachte Dettweiler zurück. Entsprechend langsam verlief dann auch der Heilungsprozess.
"Zwar war ich danach ständig im Training, doch die Schwerpunkte lagen dabei natürlich in erster Linie im Kraft- und Ausdauerbereich. Erst im Januar begann ich dann damit, die Hand wieder zu belasten. Seit Ende Februar bin ich wieder richtig in der Lage, hart zuzuschlagen", erzählt der 24-jährige Schwergewichtler.

Rechtsausleger René Dettweiler verbuchte im letzten Jahr drei Siege für sich
Am 12. April kehrt er jetzt endlich in den Ring zurück. Sein Gegner wird der 35-jährige Däne Ingvardt Jorgensen (10 Profikämpfe, 8 Siege) sein, der im März nach langer Kampfpause in Budapest mit einem technischen K.o.-Sieg in der ersten Runde gegen den Ungarn Miklos Toldi ein überzeugendes Comeback feierte.
"Ich bin heiß auf den Kampf in Neubrandenburg", sagt Dettweiler. "Ursprünglich hatte ich mich ja auf Cengic Koc als Gegner eingestellt, doch der sagte ab. Allerdings kann ich mit Überzeugung sagen, dass ich sehr gut in Form bin und mich entwickelt habe. Ich bin auf einen harten Schlagabtausch eingestellt", erzählt er.

René Dettweiler will in Neubrandenburg einen Sieg einfahren (Fotos: SE)
Nach der längeren Pause sei dennoch ein Stückchen Ungewissheit da. "Das ist doch klar, nach so langer Zeit fehlt zunächst noch das nötige Ringgefühl", sagt der in Frankfurt (Oder) trainierende Schwergewichtler. Jetzt heißt es erst einmal, den Kampf in Neubrandenburg zu gewinnen. "Dann sehen wir weiter", so Dettweiler.